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Lotti

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1

Freitag, 22. Juli 2016, 14:59

meine Anfänge mit Speckstein

Auf der Kur habe ich mich an das Material Speckstein getraut.
Es ist sehr vielseitig und man kann sich dort auf unterschiedliche Arten austoben.
Das feine feilen und schleifen, grob mit Meißel, Säge, Bohrer, Dremel oder Graviergerät.
Teils ist es kraftaufwändig dann für mich schon fast mediativ wenn es ans Feilen oder schleifen geht.
Von "weichen" bis harten Steinen ist alles dabei.

Es ist zwar eine ordentliche Sauerei aber ich habe mich in dieses Material verliebt und es wird mit Sicherheit nicht nur bei einem Strohfeuer bleiben.

Angefangen hat alles mit diesem Stein.
Seine Urform sollte hatte mich eigentlich zu etwas anderem inspiriert.
Während der Bearbeitung hatte ich aber das Gefühl, dass mich eine andere Form anspricht und ich habe in eine neue Richtung gearbeitet.
Aber auch diese hat sich dann nachher in eine neue Form entwickelt.
Auch wenn er nur vier Zacken hat ist er für mich mein Seestern und verbindet mich mit der Ostsee.
Ich liebe es dort zu sein und der Stern ist leicht in sich geschwungen, so dass ich ihn in einer Hand immer drehen kann.
Wenn ich mal etwas nervös bin, beruhigt mich dieses Stern-drehen.

Quelle: Eigenkreation



Weiter ging es mit dem Herz.
Das habe ich meiner Mutter geschenkt.

Quelle: Eigenkreation



In diesen Stein habe ich ein Figurenpaar eingraviert, bzw. herausgraviert.
Die große Person beschützt die kleinere.
Ich mag diese Figuren, die größtenteils nur aus Konturen bestehen und keinen wirklichen Bezug zu Geschlecht oder Individuum darstellen. So kann jede Figur den Betrachter ansprechen.
Für mich geht es hierbei auch nicht um die Figuren an sich, sondern um das was sie vermitteln sollen.
Wie in diesem Fall das Beschützen.
Auch dieses Objekt hat meine Mutter bekommen als mein Opa im Krankenhaus war.
Es sollte ihr etwas Zuversicht geben.
Zum Glück ist auch alles gut gegangen mit dem Herzschrittmacher.

Quelle: Eigenkreation



Zur selben Zeit habe ich einen Engel erarbeitet.
Auf der Rückseite habe ich einen Teil unbehandelt gelassen.
Der Engel wächst sozusagen aus dem Stein.
So wie Glaube, Liebe, Hoffnung, Freude, Licht... auch an Orten oder in Momenten zu finden ist, in denen man nicht damit rechnet.
Für mich ist es unser Familienengel.
Der bleibt aber bei mir stehen.^^

Quelle: Eigenkreation



An dieser Figur habe ich mehrere Wochen gearbeitet.
Der Stein musste zersägt, gebohrt, gefeilt, geschliffen.....werden.
Das war teils sehr kräftezehrend.
Insgesamt habe ich alleine drei Stunden nur für das Sägen benötigt.
Da wird einem schon mal warm. ;)

Die Figur ist wieder bewußt ohne nähere Merkmale gestaltet.
Hier soll das Anlehnen und Halt-geben dargestellt werden.

Hier einmal die Figur nach der groben Bearbeitung.

Quelle: Eigenkreation



Und hier in ihrer Endform.

Quelle: Eigenkreation



Zum Schluß noch ein paar kleine Formen die als Kettenanhänger gedacht sind.
Auf dem einen windet sich ein Phoenix um den Stein und die Flügel berühren sich an der Rückseite.
Sieht man auf dem Foto leider nicht so gut.

Quelle: Eigenkreation
LG, Lotti :knuff

Dana

Ribbel- und Recycling- Queen

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2

Freitag, 22. Juli 2016, 15:33

Die Kur hat sich gelohnt! Du hast Dich zur Künstlerin entwickelt! Toll!
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

Lotti

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3

Freitag, 22. Juli 2016, 18:52

Lach, Dankeschön
Künstlerin würd ich jetzt nicht sagen, aber es macht mir sehr viel Freude und es gibt mir sehr viel.
LG, Lotti :knuff

Maiglöckchen

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4

Freitag, 22. Juli 2016, 21:10

Sehr schön und ansprechend sind Deine Arbeiten.

Mein absoluter Favorit sind die beiden aus dem Stein herausgearbeiteten Figuren,
ich würde den Stein sofort in meine Tasche stecken und immer bei mir tragen und berühren wollen!
Grüße vom Maiglöckchen :byeee:

Lotti

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5

Freitag, 22. Juli 2016, 23:51

Vielen Dank.
Das freut mich sehr.
Meine Mutter hat sich auch sehr darüber gefreut.
Ich glaub, er hat ihr etwas Mut gegeben.
Und das hat wiederum mir sehr viel gegeben.
LG, Lotti :knuff

MOSU

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6

Samstag, 23. Juli 2016, 08:04

Schöne Arbeiten, ich hätte nicht die Geduld.

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