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Larimar

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1

Donnerstag, 10. August 2006, 20:06

Schilddrüsen OP

Hallo,

Ende Juni hat man mir die Schilddrüse entfernen müssen. Gott sei Dank, es war kein Krebs wie befürchtet.

Aber nun werde ich auf die Schilddrüsenhormone eingestellt und mir geht es gar nicht so toll. Mein Wert liegt bei 32, was viel zu hoch ist. Trotz der Pillen tut sich momentan nichts. Jetzt ist die Dosis erhöht worden und alles mögliche passiert: Zittern, Durchfall, Kopfweh, Müdigkeit, starke Gewichtszunahme - die ganze Palette. Ich fühl mich fürchterlich und hab dazu nen stressigen Job.


Hat jemand das bereits hinter sich und kann mir sagen, wie lange das dauert bzw. was noch auf mich zukommt?

Dazu kommen auch noch masive Wechseljahresbeschwerden, gegen die ich auch Hormone nehmen muss. :(

Ich bin kein wehleidiger Typ und habe schon eine ganze Menge OPs hiter mich bringen müssen - teilweise lebensgefährlich. Und bin eigentlich trotzdem ein fröhlicher Mensch geblieben. Nur im Moment ist da nicht mehr viel übrig :(

Liebe Grüße
Petra
Liebe Grüße Larimar

Gaby

Gabymausispatzimuckelnuckel

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2

Donnerstag, 10. August 2006, 20:18

Oh je, du Ärmste,

leider kann ich dir dazu nix sagen, aber ich schick dir mal einen Knuddler :frm017:

Vielleicht hilft der auch schon ein kleines bisschen. ;)
Ganz liebe Grüsse

eure Gaby
:comp008:

Renate08

unregistriert

3

Donnerstag, 10. August 2006, 20:21

Hallo Petra

Mir wurde im Dez.2000 die Schilddrüse entfernt,muß auch die Schilddrüsenhormone nehmen,die erste Zeit hatte ich auch diese Schwankungen mit den Werten bis sich das einpendelt vergeht schon einige Zeit,ich kann sagen das es mindestens 2Jahre gedauert hat bis wieder der Stoffwechsel normal war.

Larimar

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4

Donnerstag, 10. August 2006, 20:30

Zitat

Original von gaby68
Oh je, du Ärmste,

leider kann ich dir dazu nix sagen, aber ich schick dir mal einen Knuddler :frm017:

Vielleicht hilft der auch schon ein kleines bisschen. ;)



Danke, lieb von dir, hilft schon ein wenig ;)

Liebe Grüße
Petra
Liebe Grüße Larimar

Larimar

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5

Donnerstag, 10. August 2006, 20:32

Zitat

Original von Renate08
Hallo Petra

Mir wurde im Dez.2000 die Schilddrüse entfernt,muß auch die Schilddrüsenhormone nehmen,die erste Zeit hatte ich auch diese Schwankungen mit den Werten bis sich das einpendelt vergeht schon einige Zeit,ich kann sagen das es mindestens 2Jahre gedauert hat bis wieder der Stoffwechsel normal war.



Oh Gott und das bei meiner Ungeduld........ :(

Na ja, wenigstens weiß ich jetzt, dass das "normal" ist.

Liebe Grüße
Petra
Liebe Grüße Larimar

Renate08

unregistriert

6

Donnerstag, 10. August 2006, 20:33

@Petra

hast ne PN

ingridwilm

unregistriert

7

Donnerstag, 10. August 2006, 21:39

Hallo Petra,

habe auch vor Jahren die Schilddrüse entfernt bekommen und dann Tabletten einnehmen müssen. Hatte die gleichen Beschwerden wie Du. Mein Arzt hat dann die Tabletten gewechselt und es ging mir viel besser. Sprich noch mal mit Deinem Arzt vielleicht kann er Dir andere Tabletten verschreiben. Zugenommen habe ich allerdings auch und das Gewicht geht auch trotz Essensumstellung und Sport nicht wieder zurück. Mein Arzt sagte mir, dass die Gewichtszunahme durch die Tabletten kommt und man nichts dagegen tun kann.
Wünsch Dir gute Besserung

8

Freitag, 11. August 2006, 09:51

Hallo,

mein Mann hatte nach seiner OP (bei ihm war es aber Krebs) die gleichen Probleme. Manchmal stand er in der Küche und fing zu weinen an. Nach ca. 4 Monaten hat es sich eingependelt. Allerdings muss ich sagen, dass er seitdem nicht mehr so ausgeglichen ist wie früher. Seine Dosis beträgt übrigens 200.

Sprich mal mit Deinem Arzt. Die Schilddrüsenhormone von den verschiedenen Firmen (z.M. Merck, Henning) haben unterschiedliche Biokombilität. D.h. manche vertragen nur die von Henning, andere dafür nur die von Merck. Mein Mann kommt mit Merck sehr gut klar, ich dagegen nehme welche von Henning.

Ich wünsch Dir auf alle Fälle Kraft und Geduld. Es wird schon wieder!

LG Melanie

9

Freitag, 11. August 2006, 10:24

Hallo Petra,

meine Schilddrüsen-OP ist nun schon 2 Jahre her und ich hatte anfangs auch Probleme mit der Einstellung.
Hilfe und Antworten auf meine Fragen fand ich hier:
http://sd-krebs.de/index.htm?http://sd-k…/ftopic895.html
Auch wenn Du Gott sei Dank keinen Krebs hast, kannst Du dort mit Leuten reden,die die gleichen Probleme haben ,wie Du.
Z.B. wirst Du da vieles über die Werte und Einstellung erfahren.

LG Anne

10

Freitag, 11. August 2006, 12:28

RE: Schilddrüsen OP

Hallo Larimar,

hat der Arzt denn nicht gesagt, wie lange man ungefähr damit rechnen muß, bis der Körper sich mit dem Schilddrüsenhormon 'angefreundet' hat und alles in der Reihe ist? Und könnte er Dich nicht vielleicht arbeitsunfähig schreiben, bis alles halbwegs im Lot ist? Der Stress tut Dir in dieser Situation ja nicht unbedingt gut und andersherum fühlst Du Dich ja auch noch sehr bescheiden. Die OP ist ja auch noch nicht so sehr lange her, da hat der Körper sicherlich auch noch mit zu kämpfen.

Ich weiß ja nicht, ob Du unbedingt Hormone gegen die Wechseljahrsbeschwerden brauchst, aber dagegen gibt es ganz tolle homöopathische Mittel, ich kenne einige Frauen, die sind sehr zufrieden damit und schwören absolut darauf! Entweder läßt Du Dich beim Heilpraktiker beraten oder bei einem Arzt für Naturheilverfahren. Und ich weiß von einer Bekannten, dass sie Soja-Kapseln dagegen einnimmt und wenn sie sie dann mal eine Weile nicht nimmt, dann merkt man das immer daran, dass sie plötzlich zickig ist :D, denn diese Kapseln sind ziemlich teuer und die Bekannte hat leider nicht so viel Geld, daher kann sie sie nicht immer nehmen.

Ich wünsche Dir, dass diese ganzen Probleme bald vorbei sind und Du Dich wieder rundum wohlfühlen kannst.

Viele Grüße

elchen

Dana1964

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11

Freitag, 11. August 2006, 14:35

Hallo

Meine Schilddrüsen-OP liegt schon 13 Jahre zurück.Ich habe die Tabletten ,die ich vom Krankenhaus verordnet bekommen habe(glaub L-Tyroxin oder so) nicht vertragen.Hatte eben die gleichen Symtome wie vor der OP...zittern.Panik,Schwindel usw.Bin dann zum Internisten und der hat festgestellt,daß die Tabletten wieder eine Überfunktion ausgelöst hatten.Hab seitdem dann Jodid100-Tabletten bekommen und was zur Beruhigung nur für die ersten 4 Wochen,weil mein vegetatives Nervensystem arg durcheinander war.Ab da ging es bergauf mit mir und ich erinner mich heut nur noch ungern an die Zeit.War ein langer Weg...3 Jahre vor der OP und fast2 Jahre danach.Heut bin ich fit und kann wieder alle Sachen tun,die ich wärend der Zeit gemieden habe.

LG und gute Besserung....Dana

Larimar

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12

Freitag, 11. August 2006, 15:08

Hallo Ihr Lieben,

finde ich richtig toll, dass ihr mir von euren Erfahrungen berichtet, auch wenn diese mich doch auf eine längere "Chaos-Zeit" vorbereiten.

Aber ich sehe das nicht nur negativ. Durch eure Berichte kann ich mich auf einen wesentlich längeren Zeitraum einstellen, als ich angenommen habe. Bisher habe ich alle OPs ziemlich schnell weggesteckt. Nach meiner Gallen-OP war ich z.B. nach 2 Tagen aus dem KH und nach einer Woche wieder am Schreibtisch. ich weiß, blöd, aber war einfach so.

@elchen

Ich würde mich zu gern krank schreiben lassen. Aber wie das so ist. Wir sind eine relativ kleine Firma, in der jeder Einzelne seine ganz spezielle Aufgabe hat. Fehlt nun eine von uns, machen die anderen das Notwendigste mit, alles weitere bleibt liegen.
Ich war nun schon nach der OP 6 Wochen daheim (Krankenstand und anschließend gleich Urlaub) Das hat mir zwar gut getan, aber ich arbeite jetzt schon fast 2 Wochen an dem, was liegengeblieben oder verkehrt gelaufen ist.

Sicher, wenn man krank ist, ist man krank. OK! Aber ich bin 50! Einen neuen Job gibt es für mich nicht mehr. Und da mein Mann auch arbeitet und wir keine Kinder haben, kannst du dir ausrechnen, dass es vom Arbeitsamt auch nicht lang was gibt.

Hormone gegen die Wechseljahresbeschwerden habe ich lange vermieden. Ich bin nach meiner Gebärmutterentfernung recht schnell dahin gekommen.(Ja, fragt mich lieber nicht, was von mir schon alles wegoperiert wurde ;))
Aber das wurde zuletzt so schlimm, dass ich nicht mehr ein noch aus wusste, besonders vor Hitzewallungen. Die haben mich so fertig gemacht, dass ich gedacht habe, ich schwitze mir das Leben raus.
Jetzt hab ich so Pflaster, geringste Dosierung, und es geht besser. Wenn ich mit dem anderen Zeugs klar komme, versuche ich es wieder ohne diese Hormone.

Ich will immer versuchen, so wenig Medikamente zu nehmen wie möglich, aber manchmal geht es einfach nicht anders und die Tabletten richten dann weniger Schaden an als der Stress, die Beschwerden ohne Medizin ertragen zu müssen.

Zu all dem kommt noch Kortison wegen eines Tumors hinter einem Auge und was gegen Bluthochdruck. Wenn ich mal abtrete von dieser Welt, muss ich sicher auf den Sondermüll ;) ;)

Aber einen Schnupfen habe ich so gut wie nie, auch nicht, wenn alle anderen erkältet sind. Die Viren schwirren schon vorher ab - zu ungemütlich bei mir ;) ;)

Danke, dass ich mich bei euch ausjammern darf ;)

Liebe Grüße
Petra
Liebe Grüße Larimar