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Wollliesel

unregistriert

1

Freitag, 18. Mai 2012, 12:07

Wochenendumfrage: Euer schrecklichstes Kleidungsstück!

Es ist wieder soweit und das WE steht vor der Tür und damit kommt auch wieder meine WE-Umfrage an euch.

WAS IST/WAR EUER SCHRECKLICHSTES KLEIDUNG, das je in euren Kleiderschrank kam? Welche Erinnerungen habt ihr daran.

Mich erinnert es an die Ballonmützen. Sie kamen gerade in Mode, als ich in die 2. Klasse ging. Meine Oma bekam Besuch von ihrer Nichte aus West-Berlin und damit lernten wir die Ballonmützen kennen. Meine Tante war Schneiderin und nähte eine ganze Menge davon. U. a. bekam ich eine hellblaue und musste die dann auch zur Schule tragen. War mir das peinlich und ging ich frühs aus dem Haus, dann packte ich das ungeliebte Ding gleich hinter der nächsten Straßenecke in meine Schultasche. Warum ich aber diese Ballonmützen regelrecht hasse liegt darin, dass meine Mutter ihre noch Ewigkeiten beim Schweineschlachten trug und ich, wenn ich nur die Mütze heute sehe, sofort die unschönen Erinnerungen an Hektik, Arbeit von morgens 6 bis abends 22 Uhr und ganz viel Ärger wieder vor mir habe. Schweineschlachten ist nämlich kein Schlachtfest und Spaß wie Besucher meinen, sondern nur viel, viel Arbeit und Ärger.

Kerstin

Meister

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2

Freitag, 18. Mai 2012, 13:06

ich kann mich an ein Kleid erinnern, rot-grün-weiß (Kammgarnwolle) glatt rechts mit der Strickmaschine gestrickt X( ich habe diesen Lumpen gehasst, hing an mir wie ein Putzlappen :hm & bei jeder Gelegenheit wurde ich gezwungen das Ding anzuziehn - bis meine Om ihre Mutter auftauchte & sie fragte: schämst du dich nicht, das Kind in dem Putzlumpen auf die Strasse zu schicken? :D das war meine Rettung Mega_freu
Liebe Grüße Kerstin :eule05:

mamafri

Rückfällige Abstinenzlerin im Wollrausch, kreuzelnde Nachteule

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3

Freitag, 18. Mai 2012, 13:34

Kittelschürzen, denn sie sind für mich das Sinnbild der Unterdrückung der Frauen.

Ende der Sechziger Jahre fing ich als Bankangestellte an und damals mussten die Frauen Kittel tragen.

Die Männer sassen da in Anzug,Hemd und Krawatte und wir sahen aus wie ihre Putzfrauen, machten aber dieselbe Arbeit. Im Sommer waren wir besser dran, denn dann trugen wir nur Slip und BH unter dem Kittel und die Herren durften schwitzen. Damals gab es noch kaum Klimaanlagen und wenn die Herren aussahen als würde sie gleich der Schlag treffen, kam ein Rundschreiben mit der Erlaubnis Anzugsjacke und Krawatte abzulegen.

Wenn frau heiratete brauchte sie die schriftliche Erlaubnis des Ehemannes um noch weiter zu arbeiten, denn mit der Heirat wurde sie praktisch wieder minderjährig.

Das Hirnrissigste war wenn ein Ehepaar einen Kreditantrag stellte und der wurde nur genehmigt, wenn die Frau unterschrieb, dass sie auch dafür gerade stehen würde .................. aber der Mann musste ihr dazu die Erlaubnis geben. :lach1:
Mit lieben Grüβen von der kreuzelnden ✜ Marianne ✜ :byeee:


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Helli69

Pro-UFO-Modi , Nadelakrobatin und Katzendompteuse

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4

Freitag, 18. Mai 2012, 14:09

Rüschenkleid

Das habe ich gehasst!!!!!! Weiß mit Rosa Schleifchen am Hals X(

Wenn wir zu meiner Oma fuhren, musste ich das immer anziehen, und es ist verdammt schwer im Hochsommer eine Pfütze zu finden :pfe
Schnurrige und Wollige Grüße :cat02:

Eure Helga
Forenregeln, so gehts :game:

5

Freitag, 18. Mai 2012, 16:09

Schöne Wochenendumfrage. Leider kann ich dazu nichts beitragen. Ich war das Nesthäkchen. Ich hatte keine Sachen, die ich nicht gern angezogen haben. Meine Mama hat mir das gekauft, was mir gefallen hat oder hat mir das gestrickt, was ich haben wollte. Ich kann Euch nur eine Geschichte erzählen. Ich hatte neue weiße Lackschuhe mit einer schwarzen Schleife drauf. Die haben mir super gefallen. Vor unserem Haus war ein Bach mit einer kleinen Brücke, dort stand ich und schlenkert mit den Beinen und schwups war der Schuh weg. Aber da hats geknallt auf den Allerwertesten, das ist mir heute noch im Gedächtnis und mittlerweile bin ich schön etwas über 50, damals war ich vier.
Das war schon ein bleibendes Ereignis.
LG Marina : :herbst01:
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calanau

strickt regelmäßig, häkelt selten

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6

Freitag, 18. Mai 2012, 16:37

Ende der Sechziger Jahre fing ich als Bankangestellte an und damals mussten die Frauen Kittel tragen.

Meine Schwester ist bei ihrer Banklehre in den 70ern noch zum Umziehen geschickt worden, weil sie es gewagt hatte, keinen Rock, sondern eine Hose zu tragen.

Mein Hasskleidungsstück waren braunkarierte Hosen, die ich von meinen Cousinen geerbt hatte. Zwei Cousinen bedeutete in diesem Fall leider auch ZWEI Hasshosen. Und als wir alle erwachsen waren, haben wir uns mal über die Hosen unterhalten und es stellte sich raus, dass die beiden sie auch schon nicht mochten. Darum waren sie wohl besonders gut erhalten.

Meine Tochter ist zwar erst drei und hat auch ganz viele gebrauchte Klamotten. Aber wenn sie etwas gar nicht will, bestehe ich auch nicht darauf. Und ich versuch rauszufinden, was sie eigentlich stört.
Viele Grüße
Silke
...die mit dem :sport005: kommt! und eine Schwäche, aber wenig Zeit für Crea hat

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7

Freitag, 18. Mai 2012, 19:11

Mein Hassstück war die erste Hose, welche meine Mam in einem Nähkurs für mich anfertigte. Es war ein kratzender Wollstoff, den man durch Strumpfhosen spürte. Wenn ich sie, meine "Sonntagshose", anziehen musste, versuchte ich möglichst ohne Kniebiegen (= weniger Angriffsfläche) zu gehen :lach1: Nach vielen Malen tragen, erbarmte sich meine Mam und die Hose durfte in die Kleidersammlung, ich war erlöst und sie nähte mir nie mehr eine Hose :thumbsup: .

romai29

Meister

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8

Freitag, 18. Mai 2012, 19:20

Ich hatte einen Wintermantel, den mir meine Mutter aus einem alten, von einer Bekannten abgelegten, zusammengezimmert hat.
Er war braun und hatte für mich so riesige Taschen. Ich habe das Ding gehasst.
Mir war der immer "viel zu kalt".
Lange musste ich ihn nicht anziehen. Meine Mutter hat es bestimmt auch eingesehen.
Der nächste Mantel wurde von einert Schneiderin genäht. Den habe ich Jahre getragen.
Herzliche Grüße
romai :cat02:

Mela78

Anfänger

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9

Freitag, 18. Mai 2012, 20:01

Ich hasse, hasse, hasse Cord.

Ich musste damals sehr unbequeme und hässliche Hosen anziehen.

Es gab sogar 2 Paar davon, eines mit schwarz rotem und das andere mit schwarz grünem Hahnentritt Muster.

Seither habe ich nie wieder Cord getragen und habe es auch nicht vor.

Unbequeme Kleider mag ich gar nicht, da musste ich früher einfach zu viele davon anziehen.

Liebä Gruess Mela

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10

Freitag, 18. Mai 2012, 20:03

Uuuh ganz vergessen eine Hassjacke hatte ich auch noch. Die habe ich, soweit ich mich erinnern kann, niemals getragen... :rot :pfe
Grossmutter strickte mit blauer Wolle an eine Lammfellweste Ärmel daran und fütterte die Jacke mit einem Blümchenstoff.

LG Häkelstern

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11

Samstag, 19. Mai 2012, 08:56

mein Hasskleidungsstück waren die ersten Nylonstrumpfhosen, weil die immer nach unten zogen und

dadurch Falten an den Fesseln schlugen, vielleicht lag es auch daran, dass ich sehr mager war und

die Beinform ja vorgegeben war. Aber eigentlich kann ich mich gar nicht an irgendein Hassobjekt

erinnern. Aber diese Strumpfhosen waren echt der Hass.
Liebe Grüße
von der Katzenfee :strii :haba010: die immer beschäftigt ist

Ormele

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12

Samstag, 19. Mai 2012, 10:20

An ein Hasskleidungsstück kann ich mich nicht erinnern, wir waren 9 Kinder und froh wenn wir was anzuziehen hatten. Ich hatte einen Mantel da waren mir die Arme zu kurz, leider hatte ich keinen 2. sonst hätte ich den nicht getragen. Wir hatten ja noch die Kleiderpunktkarten, oder waren es nur Punktkarten? Da konnte meine Mutti keinen großen Ansprüche stellen. Entweder du hattest Glück das was Passendes da war, oder Du mußtest nehmen was da war.

Kann sich hier noch jemand an die Punktkarten für Textilien erinnern? Marianne, die Kittelschürze hatten wir bis zur Wende, das war unser liebstes Kleidungsstück im Alltag. Meine Nachbarin trägt immer noch die "geliebte Kittelschürze".

Lieben Gruß vom Ormele :bripu :les: :byeee:
Liebe Grüße vom Ormele :bripu :les: :byeee:

mamafri

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13

Samstag, 19. Mai 2012, 17:38

Marianne, die Kittelschürze hatten wir bis zur Wende, das war unser liebstes Kleidungsstück im Alltag.
Ja zuhause mochte ich sie eigentlich auch, besonders im Sommer. Da konnte man ja auch andere Schnitte und bunte tragen.

Die von der Bank waren langärmelige, vorne durchgeknöpft und wenn man nicht aufpasste riss man sich das unterste Knopfloch ein und wenn man mal einen Fettfleck drauf bekam ging der ganz schlecht aus dem uni verwaschenen Blau raus. Der grösste Störfaktor war aber der Unterschied zu der Kleidung der Herren Bankbeamten.
Mit lieben Grüβen von der kreuzelnden ✜ Marianne ✜ :byeee:


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mathisa

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14

Samstag, 19. Mai 2012, 17:41

Als wir damals in die erste Klasse kamen hatte wir Mädels großes Glück gehabt. Warum? Es wurde das tragen von Schürzen für die Mädels abgeschafft.
Für mich damals unvorstellbar mit einer Schürze in die Schule zu gehen.

Meine unbeliebtestes Kleidungsstücke waren krfatzige Wollstrumpfhosen und Mützen in den unmöglichsten Farben und Mustern.
Liebe Grüße von Astrid :soblu


mamafri

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15

Samstag, 19. Mai 2012, 18:09

Im Kindergarten trugen wir auch noch Schürzen, aber unsere Mütter nähten uns schon fast richtige Kleidchen mit Rüschen und Schleifen und in den tollsten Farben.
Mit lieben Grüβen von der kreuzelnden ✜ Marianne ✜ :byeee:


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Bine06

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16

Samstag, 19. Mai 2012, 18:19

Hmmm, ich kenne sowas nicht. Durfte als Kind immer sagen, was ich anziehen möchte und gekauft wurde auch nur, was mir gefiel. Und später habe ich ja selbst entschieden.
LG Bine

Wollliesel

unregistriert

17

Samstag, 19. Mai 2012, 18:25

Ja, Schürze als Kindergartenkind kenne ich auch noch.

Bine06

Erleuchteter

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18

Samstag, 19. Mai 2012, 18:37

Ich habe in meiner ersten Ausbildung Techn. Zeichnerin gelernt. Damals wurde noch mit dem Tuschestift am Reißbrett auf Transparentpapier gezeichnet. Die weißen Kittelschürzen habe ich in keiner schlechten Erinnerung. Es gab doch auch schicke Modelle. Die Klamotten blieben vor Tuscheflecken geschont. Der Vorteil, im Sommer trug ich die aus Baumwolle, nur mit Slip und BH drunter, das war sehr angenehm.
Zu Hause hate ich so ars...kurze Modelle an ... ich hab mich daran nicht unwohl gefühlt.
LG Bine

Radlerin

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19

Samstag, 19. Mai 2012, 20:52

Dass ist ja eine klasse Sammlung!!

Ich gehöre zu der 80-er Generation und hatte zum Glück keune Kittel in der Schule.

Ich kann mich an meine Schulzeit in der Realschule erinnern.
Noch heute trage ich gerne Jeans mit etwas Schlag. Boot cups heißen die heute. Damals haben mich meine Mitschülerinnen immer gehänselt. Wenn die Hose zu kurz ist, dann steht der Schlag etwas weiter vor. Eine wunderbare Hänselei meiner Mitschüler.

Ansonsten kann ich mich an eine Hose erinnern.
Die mochte ich nicht so gerne - die war einfach zu eng! Kann auch bescheiden sein.

Schönen Abend noch!

20

Montag, 5. November 2012, 10:25

das sind ja interessante Beiträge...

Ich war als Kind zu dick und damals konnte man für meine Figur noch keine Hosen von der Stange kaufen. Meine Tante, die gelernte Schneiderin war, hat mir dann immer die Hosen genäht. Was habe ich diese Teile gehasst. Und am schlimmsten war so eine rote Hose aus gestricktem Synthetikgarn mit Blümchen (igittigittigitt).

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