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Dana

Ribbel- und Recycling- Queen

  • »Dana« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 007

Registrierungsdatum: 11. März 2012

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1

Montag, 23. Juli 2012, 10:15

So sieht Hundewolle aus - vom Tibet Terrier

Ich hatte es früher schon einmal gehört, dass man aus ausgekämmten Hundehaaren Wolle spinnen kann. Es wird dann nur die Unterwolle genommen, die z.B. beim Tibet Terrier zart wie Kaschmir ist. Nun habe ich von Schattenspinner gehört, dass man es sogar mit kurzen Katzenhaaren machen kann. Wie man das festere Haar von der zarten Unterwolle trennt, weiß ich noch nicht. Aber das Thema finde ich sehr interessant. Zufällig habe ich heute ein Foto von Hundewolle gesehen und bin ganz überrascht, wie angenehm sie aussieht. Ich habe auch schon gehört, dass sie nicht riecht, wie mancher vielleicht meinen könnte, wenn er an nassen Hund denkt.
Falls ich das hier so nicht posten darf, bitte an die Moderatoren, den ganzen Beitrag zu löschen, denn ohne Foto wäre es nicht interessant.

Quelle: Foto aus Facebook, von meiner Bekannten Tone Kristiansen aus Oslo

LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

nini-81

Fortgeschrittener

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2

Montag, 23. Juli 2012, 12:29

Wirklich sehr interessant, als ich gestern unseren großen Deutsch Langhaar ausgebürstet habe, musste ich auch an so etwas denken :)
Sieht wirklich angenehm aus und fühlt sich bestimmt auch so an...

Beiträge: 1 863

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3

Donnerstag, 26. Juli 2012, 00:37

Ja, Dana, das ist spannend. Das Foto sieht gut aus!
Na ja, beim Spinnen riecht es schon gewaltig, weil man erst nach dem Verzwirnen waschen darf. :D
Deswegen konnte ich auch die Hundewolle, die ich vom Hund meiner Freundin hatte, nicht verspinnen, weil meine Katzen durchgedreht sind. :lach1:
Aber danach kann man die Wolle wie gewohnt waschen und entsprechend weiterverarbeiten, aber soweit bin ich bei Hundewolle ja nicht gekommen.

Ich vermute mal, dass ich nicht lange und sauber genug kardiert habe und deswegen immer wieder noch Deckhaar von meinen Kurzhaarkatzen in der Unterwolle drin hängen geblieben ist. Und das kratzt und sticht dann schon gewaltig. Das Verspinnen selbst ist dann weniger das Problem.
Ich sammel gerade wieder von meiner Lizzy (Kurzhaar) und natürlich auch von Marlin, dem Perser, da dürfte es dann generell weniger Schwierigkeiten geben, denn auch das Deckhaar ist total weich und flauschig.
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

Wollliesel

unregistriert

4

Donnerstag, 26. Juli 2012, 08:12

Sehr schöne Farben und in Kombination mit weißer Wolle könnte ich mir sehr gut einen Islandpullover vorstellen.

Eine ehemalige Arbeitskollegin hat auch die Haare ihrer Hunde versponnen und verstrickt. Ich weiß nur nicht mehr, was für eine Hundeart sie hatte.

Anette

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5

Dienstag, 13. November 2012, 17:02

:hi:
Ich möchte das Thema neu aufgreifen, denn meine Tochter hatte die Idee ich könnte ihr doch aus den Haaren ihrer Katzen etwas stricken. Wer hat sich nun schon daran probiert? Oder kann mir jemand einen Tip geben, wie man Katzenhaare verarbeitet um sie zu verspinnen?

gruß Anette

purzel1988

Fortgeschrittener

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6

Dienstag, 13. November 2012, 17:32

ich hab da mal was im tv gesehen , lange sammeln , kardieren und dann spinnen . gemacht hab ich sowas auch noch nicht , hab da auch die falsche katze , so alt werd ich nicht bis da genug zusammen kommt :lach1:
ich glaub aber mich zu erinnern das es auch mit haaren einfacher hauskatzen geht .
lg purzel :cat02:

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7

Dienstag, 13. November 2012, 18:07

Hab ich schon gemacht und ich sammel gerade wieder Haare.
Also, sammeln, gründlich kardieren und dann verspinnen. :D
Nee, jetzt mal im Ernst: was ist das für eine Katze? Also, Langhaar- oder Kurzhaar?
Die ausgekämmte Unterwolle wird gründlich kardiert und dann ähnlich wie bei Kaschmir oder Baumwolle mit starkem Drall versponnen. Bei Haaren von Langhaarkatzen braucht man weniger Drall, bei Kurzhaar mehr.
Hat Deine Tochter schon genug ausgekämmte Haare gesammelt? Für einen Pullover wird das allerdings nicht reichen - es sei denn, sie hat sehr viele Katzen, die extrem haaren und sie sammelt schon über Jahre hinweg. :D
Ich hab mir aus den Haaren meiner Kurzhaarkatzen ein Armband gestrickt. Ich hab innen noch Stoff aufgenäht, weil ich irgendwie auf die Haare reagiere. Es kratzt nicht wirklich, sondern juckt auf der Haut. Zumindest bei mir.
Aber das Spinnen selbst geht recht problemlos. Man muss sich nur Zeit lassen. Hast Du schon sehr kurzhaarige Fasern versponnen?
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

Anette

Profi

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8

Dienstag, 13. November 2012, 21:14

Hallo Inge
Also das Spinnen ist für mich Neuland :zwonk3 zumindest das verspinnen von Wolle :lach1:
Ne, Spaß bei Seite: meine Tochter hat 2 Bauernhofkatzen, eine schwarz und eine schwarz -weiß. Ich denke mal, dass ich für den Anfang eher mal kleine Armstulpen machen werde... wenns denn mal viel viel Katzenwolle gibt.
Heute habe ich mir eine Handspindel selbst gebastelt, und mal mit Filzwolle ausprobiert. Es funktioniert. Zum testen war mir ein Spinnrad zu teuer. Ich schau mal wie sich das entwickelt.

lg Anette

Bine06

Erleuchteter

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9

Dienstag, 13. November 2012, 22:05

Also in dieser Form gefallen mir Hundehaare ausgesprochen gut :wirr1 , aber einzeln in meiner Wohnung, da würd ich durchdrehen! :wuet
LG Bine

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10

Mittwoch, 14. November 2012, 08:25

Hallo Inge
Also das Spinnen ist für mich Neuland :zwonk3 zumindest das verspinnen von Wolle :lach1:
Ne, Spaß bei Seite: meine Tochter hat 2 Bauernhofkatzen, eine schwarz und eine schwarz -weiß. Ich denke mal, dass ich für den Anfang eher mal kleine Armstulpen machen werde... wenns denn mal viel viel Katzenwolle gibt.
Heute habe ich mir eine Handspindel selbst gebastelt, und mal mit Filzwolle ausprobiert. Es funktioniert. Zum testen war mir ein Spinnrad zu teuer. Ich schau mal wie sich das entwickelt.

lg Anette
Hallo Anette,
au weia - kleine Armstulpen? Da wirste schon eine ganze Menge Wolle brauchen - ich hab schon allein für das Armband eine Tüte voll Katzenhaare verbraucht! 8o
Ich hoffe Deine Tochter sammelt schon! :D
Ja, so hab ich das auch gemacht - erst einmal mit Handspindel angefangen und dann monatelang nur damit gearbeitet und schliesslich ein gebrauchtes Spinnrad zum Geburtstag geschenkt bekommen. :D Die Katzenwolle hab ich mit der Handspindel versponnen. Aber üb erst ein bisschen mit Schafwolle bevor Du an die Katzenwolle rangehst sonst ist Frust vorprogrammiert. Die kurzen Fasern sind nicht so einfach zu verspinnen wie die Schafwolle von daher wär es gut, wenn die Abläufe beim Spinnen quasi "sitzen" und Du Dich nur noch auf die Fasern konzentrieren musst. Dann machts auch Spass! Ach ja, und die Spindel darf nicht zu schwer sein. Wie haste sie denn gebaut?
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

Anette

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11

Mittwoch, 14. November 2012, 19:51

Hallo Inge

praktischerweise arbeite ich ja imBaumarkt, also an der Materialquelle.
Das Mittelstueck ist ein Holzstab, die Scheibe ist ein Holzrad, wo ich das Loch passend fuer den Stab vergroessert habe. Den Stab gekuerzt und durch das Rad gesteckt, oben ein Haeckchen dran, das Ende mit dem Spitzer etwas angespitzt. Fertig. Materialkosten lagen somit bei 3€.

Eigene Idee

gruss Anette

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anette« (14. November 2012, 20:31)


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12

Samstag, 17. November 2012, 02:57

Hallo Anette,
schön ist Deine Handspindel Marke Eigenbau geworden! :thumbsup:
Gefällt mir echt gut! Und das Garn darauf sieht auch prima aus! :nick:
Bin gespannt, ob Du Dich vollends mit diesem Virus infizieren lässt und ob Du noch weitere Handspindeln baust. :D Ich habe auch einige gebastelt und drei gekauft, da gibt es sooo schöne zu kaufen, die auch super laufen. Am liebsten habe ich mit der türkischen Spindel gearbeitet - unglaublich leicht ist sie und man kann einen extrem dünnen Faden damit spinnen. Und sie läuft auch sehr lange und hat den Vorteil, dass dann auch gleich das Garn als Knäuelchen gewickelt ist.
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

Anette

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13

Samstag, 17. November 2012, 15:12

Hallo Inge

welche Spindel ist besser:
wo der Teller oben oder unten ist?

gruss Anette

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14

Sonntag, 18. November 2012, 02:08

Huhu Anette,
an der Frage scheiden sich die Geister! :D
Sie sind beide gleich gut, finde ich. Die Hochwirtelspindel, die Du Dir gebastelt hast, hat den Vorteil, dass es einfacher ist das Garn aufzuwickeln im Vergleich zu den Tiefwirtelspindeln. Ausnahme ist da eben die türkische Spindel oder Kreuzspindel bei der man das Garn gleich als Knäuel wickeln und damit weiterarbeiten kann. Also, einen Arbeitsschritt spart.
Die Ausgewogenheit und die saubere Bauweise ist am wichtigsten - egal bei welcher Variante - damit sie schön gleichmässig und so auch lange laufen kann. Ansonsten entscheidet die persönliche Vorliebe.
Beim Verzwirnen hab ich aber am liebsten die Tiefwirtelspindeln genommen besonders beim navajoverzwirnen.
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

Anette

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15

Sonntag, 18. November 2012, 11:40

Hallo Inge
danke für deine Tips. Meinen ersten Test habe ich mit Filzwolle gemacht, einfach um mal zu testen, die hatte ich gerade verfügbar :zwonk3
gruß Anette

Susa

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16

Sonntag, 25. November 2012, 12:02

Das Thema finde ich sehr spannend, denn ich sammle auch die Wolle meines Hundes um ihm einen Pullover
zu stricken. Für mich möchte ich noch einen Herzschlüsselanhänger filzen.
LG

Uhh, habe gerade bemerkt, dass mein vor 3 Jahren verstorbener Hund zu sehen ist! Die kurzen stacheligen Haare
habe ich nie gesammelt :zwonk3
Herzliche Grüsse, Susan

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17

Sonntag, 25. November 2012, 17:39

Da bin ich aber gespannt - bitte unbedingt Fotos machen, ja? :iwifot:
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

eule

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18

Freitag, 15. November 2013, 22:39

hab mich auch wieder mal ans Spinnrad gesetzt und meinen riesengrossen Vorrat an gesammelter Hundewolle verkleinert.
Ich wasche die Haare vor dem Spinnen von Hand und als fertiges Produkt dann in der Maschine.

[img] [/img]

Foto: eigenes
Quelle: Pyrenäenberghund

:bw044:


Grüessli eule

nadorn

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19

Samstag, 16. November 2013, 13:47

die sieht ja echt kuschlig aus! :nick: aber was für einen Arbeit :klatsch:
ist die Wolle von dem Schätzchen, welches auf Deinem Avatar zu sehen ist?
liebe Grüße von Ilona :giesska:

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20

Sonntag, 17. November 2013, 01:46

hab mich auch wieder mal ans Spinnrad gesetzt und meinen riesengrossen Vorrat an gesammelter Hundewolle verkleinert.
Ich wasche die Haare vor dem Spinnen von Hand und als fertiges Produkt dann in der Maschine.

[img] [/img]

Foto: eigenes
Quelle: Pyrenäenberghund
Sieht richtig schön aus! :thumbsup: Die Wolle und natürlich auch der edle Spender der Haare!:D Geht das gut die Haare vor dem Spinnen zu waschen? Ich hab immer nur gehört, dass man das nach dem Spinnen machen sollte. Oder kommt das vielleicht auf die Art des Hundehaares an?
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

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Hundewolle, spinnen