Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Creawelten 2.0. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Michaela

Erleuchteter

  • »Michaela« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 842

Registrierungsdatum: 3. Februar 2011

Wohnort: Garbsen

  • Nachricht senden

1

Samstag, 28. Dezember 2013, 17:23

Umzugswillen meiner Schwiegermutter...oder doch nicht?

...also meine Schwiegermutter ist 91, meinen Mann kenne ich seit ca 17 Jahren, ich hatte damals gesagt das es doch sinnvoll wäre wenn sie in unsere Nähe zieht, sie wird ja nicht jünger und wohnt ca 26 km weit weg, bis vor 4 wochen ging es ihr soweit noch gut das sie sich allein versorgen konnte, bis auf einkaufen und Wohnung sauber machen, einmal die Woche mußte mein Mann zu ihr fahren um diese Dinge zu eledigen, dann vor ca 4 Wochen kam der Absturz, sie hatte starke Schmerzen, Krankenhausaufenthalt, wieder zu Hause, Pflegestufe 1 bekommen, Toilettensitzerhöhung, Pflegebett,2 Rollatoren und ein Einsatz für die Badewanne, der Pflegedienst kommt 2 mal die Woche zm Duschen.
Damals sagte sie zum Thema Umzug das sie ja dann alles neu bräuchte, wie Gardinen undTeppiche, ausserdem möchte Sie uns nicht zur Last fallen :wuet
Inzwischen hat sie neu ausgelegt, im Flur sogar schon 2 mal.
Nun hat sie geweint und gesagt das wir ihr ja nicht geholfen hätten eine Wohnung zu finden...was natürlich nicht stimmt!
Als ich sie nun fragte ob sie denn nun ausziehen möchte und wir eine Wohnung suchen sollen, sagte sie ja, auf die Frage ob es Parterre sein soll, sagte sie nein parterre nicht.
Was für ein Glück....direkt neben unserer Wohnung im Nachbar Haus wurde ganz plötzlich eine kleine drei Zimmerwohnug frei , so groß wie ihre jetzige aber besser geschnitten, so das sie sich besser mit ihren Rollator darin bewegen kann, die Gardinen würden passen bis auf die Küchengardine und im Flur müßte ein kleiner neuer Teppich rein.
Nun kommt der Hammer, als ich ihr das erzählte wurde sie erstmal ganz leise, dann sagte sie...aber da ist ja eine Treppe :wirr1 dann fragte sie wie teuer die Wohnung denn ist, sie bezahlt 515€ und teurer dürfte sie nicht sein, ich fragte die Vermieterin, die Miete beträgt 375€ kalt+50€betriebskosten und 80€ Heizung, also 505€, da sagte meine Schwiegermutter doch glatt dann wäre die Kaltmiete aber doch höher als ihre, sie müßte mal nachschauen aber sie glaubt das sie etwas ( vielleicht 5-10 € weniger bezahlt.
Die Gesammtmiete ist aber hier billiger und sie würde auch das Benzingeld sparen, denn mein Mann muß ja nun 2 mal die Woche hin, das sind 400 km und dann noch die Arztbesuche, hier im Ort haben wir drei Ärzte, Apotheke, mehrer Friseure, Zahnarzt Netomarkt und wenn Sie nebenan wohnen würde wäre das so einfach für alle, aber ich habe einfach das Gefühl sie will nicht, dann soll sie es aber auch zugeben und nicht sagen wir helfen ihr nicht.
Was auch noch dazu kommt, sie kann sich kein Essen zubereiten, sie kann keine Wäsche mehr waschen, wir müssen die Wäsche mitnehmen waschen trocknen und wieder hinbringen, wenn irgendwas bei ihr nicht mehr funktioniert hinfahren und reparieren....ich bin echt am verzweifeln, das Leben könnte so einfach sein und auch für sie wesentlich schöner :we1
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Beiträge: 1 464

Registrierungsdatum: 6. September 2006

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

2

Samstag, 28. Dezember 2013, 18:19

Hallo Michaela,

das ist ein sehr heikles Thema. Ich glaube, egal was man macht und tut, es wird immer
"falsch" sein. Natürlich wäre Deine angeführte Variante praktischer für alle Seiten und auch
sparsamer. Dieser Satz ....alten Baum soll man nicht verpflanzen, er hat es in sich.
Meine Schwiemu war erst "87" und wir hatten dasselbe Problem. Sie hat aber in Sachsen
gewohnt und wir in Berlin, von der Entfernung also ganz schön weit entfernt.
Spritgeld und Deutsche Bahn sehr teuer und mit der Bahn war nur bis Chemnitz und wir
mußten 16 km weiter, war der Bus weg - Taxi- auch nicht billig.
Eine Woche wollte sie nach Berlin - sie hatte die Wahl - eigene kleine Wohnung oder
zur Enkelin ins Haus - mit 2 Zimmer. Es ging hin und her. Wir haben keine Lösung mehr
finden können, sie ist dann gestürzt und hatte eine innere Verletzung, deren Op sie nicht
mehr überstanden hat. Es kam auch, keiner kümmert sich oder wir wollten sie zwingen, es
war für alle Seiten schon Horror.
Ich drücke Dir von Herzen beide Daumen das Ihr eine >Lösung findet, die beide Seiten
akzeptieren, ohne Herz - und Seelenschmerz.
Liebe Grüße Gabi

Beiträge: 1 298

Registrierungsdatum: 30. September 2007

Wohnort: NRW

  • Nachricht senden

3

Samstag, 28. Dezember 2013, 18:29

Hmm tja, das ist ja bei Alten Leutchen immer so ne Sache, umziehen. Wie sagt man immer einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Ich denke mal deine Schwiegermama hat Angst umzuziehen, na ja mit 91 auch gar nicht mehr so einfach.Gewohnte vertraute Umgebung. Besser wäre es auf alle Fälle wenn sie bei euch in der Nähe wohnen würde. Würde ihr doch bestimmt auch Sicherheit geben, dann seit ihr ja immer schnell da,wenn was ist. Ist aber nicht so einfach jemanden in dem Alter das noch klar zu machen, alte Leute können ja soooo dickköpfig sein. Ich finde dieses Wort zur Last liegen immer ganz schrecklich meine Oma hat das auch öfters mal gesagt. Man ist doch so froh jede Minute mit ihnen noch genießen zu können so lange sie noch da sind.
Liebe Grüße ringelsocke 2 :bripu

Beiträge: 874

Registrierungsdatum: 14. September 2006

Wohnort: Baden-Württemberg

  • Nachricht senden

4

Samstag, 28. Dezember 2013, 18:31

:hi: Michaela,

vielleicht wartet deine Schwiegermutter auch auf den Satz:" Wir würden uns freuen wenn du in unserer Nähe wärst!"

Vielleicht hat sie auch Angst vor zu viel Nähe und meint sie würde so ihren Rest an Selbständigkeit verlieren.

Vielleicht möchte sie auch bei euch wohnen, oder hat nur Sorge durch den Umzug ihr vertrautes Umfeld zu verlieren.

Es ist nicht einfach mit älteren Menschen und ihren Sorgen und Ängsten umzugehen.

Ich wünsche euch allen viel Kraft den richtigen Weg für alle zu finden.
Liebe Grüße

Harlekin

Beiträge: 703

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2011

Wohnort: in Dresden

  • Nachricht senden

5

Samstag, 28. Dezember 2013, 20:37

Michaela,

das Thema kenne ich auch zur Genüge. Meine Mutter wohnte 150 km von uns entfernt. Zu weit, um mal schnell so vorbeizufahren. Unter der Woche mal gar nicht. Sie hat auch mehrfach von sich aus Initiativen ergriffen, um in unsere Nähe zu ziehen.
Aber in der Endkonsequenz ist es nie was geworden.
Da spielte auch ganz viel Sorge mit, das gewohnte Umfeld mit Freundschaften und Bekanntschaften zu verlassen und im neuen Umfeld nicht heimisch zu werden, außer den Kindern und Enkeln keine anderen Kontakte mehr zu haben.
An dem Sprichwort: Einen alten Baum verpflanzt man nicht, hat sie sich auch sehr orientiert.

Ich kann mir schon vorstellen, dass Euch die Situation sehr belastet. Nur, erzwingen lässt sich so ein Umzug eben mal nicht.
Liebe Grüße von Christa :cat02:

Michaela

Erleuchteter

  • »Michaela« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 842

Registrierungsdatum: 3. Februar 2011

Wohnort: Garbsen

  • Nachricht senden

6

Samstag, 28. Dezember 2013, 21:15

das ist es ja...sie hat keine Kontakte dort wo sie wohnt, alle sind inzwischen weg, umgezogen oder verstorben, sie sitzt den ganzen Tag alleine in ihrer Wohnung im Sessel keine Unterhaltung nichts, die Wohnung kann sie alleine nicht verlassen ud das wir sie gerne in unserer Nähe hätten haben wir ihr schon immer klar gemacht, wir haben ihr immer wieder gesagt wie toll das wäre, sie könnte alles was sie alleine machen kann und will alleine machen, wenn sie aber Hilfe sucht wären wir sofort da, wir könnten zusammen kleine Spaziergänge machen, sie kann mitessen wenn sie möchte.
Das das umziehen bei alten Leuten ein Problem ist ist klar, aber sie möchte ja auch nicht in ein Altenheim, hier bei uns auf dem Hof gibt es noch eine ganz tolle Nachbarschaftshilfe, jeder vertraut jedem, sie hätte viele Kontakte und die Urenkel könnten sie auch besuchen.
Ich hoffe echt das sie sich einen Ruck gibt, denn im Kopf ist sie noch vollkommen helle, nur die Knochen wollen eben nicht mehr so.
Ich fide ja auch das es toll wäre wenn mehrere Generationen unter einem Dach wohnen könnten, für jeden wäre das eine Bereicherrung, aber leider lassen das die Wohnverhältnisse nicht immer zu.
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Iris 58

Nachteule, Tanzende Nadelfee

Beiträge: 3 386

Registrierungsdatum: 2. Dezember 2008

Wohnort: Rheinland Pfalz

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 29. Dezember 2013, 00:28

Michaela auch mein Mann und ich standen vor solch einem Problem mit meiner Schwiegermutter (da möchte ich aber nicht näher drauf eingehen). Was haltet ihr davon mit der Mutter einfach bei einem netten Kaffeeklatsch, die Vor und Nachteile eines Umzugs aufzuschreiben? Vielleicht würde ihr das helfen. Oder vielleicht auch das du ihr sagst das du bei der ein oder anderen Sache auch ihre Hilfe brauchst und es schön wäre wenn sie nebenan wohnen würde.

Deine Worte erinnern mich auch gerade dran das auch wir älter werden und vielleicht auch nicht merken wie schwer wir es unseren Familien noch machen werden.
Habe immer ein Lächeln im Gesicht und du wirst sehen wie freundlich deine Mitmenschen sind.

:bye: die lächelnde Iris

Michaela

Erleuchteter

  • »Michaela« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 842

Registrierungsdatum: 3. Februar 2011

Wohnort: Garbsen

  • Nachricht senden

8

Sonntag, 29. Dezember 2013, 01:38

tolle Idee Iris, werde ich machen...was mich, das alt werden und die damit verbundenen veränderrungen betrifft, haben meine Kinder schon gesagt das sie mich dann aussetzen...ist natürlich nur spaß, zu meiner Schwiegermutter habe ich gesagt....wenn du nicht hörst, kommst du in ein Heim für schwer erziehbare Senioren :lach1:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Iris 58

Nachteule, Tanzende Nadelfee

Beiträge: 3 386

Registrierungsdatum: 2. Dezember 2008

Wohnort: Rheinland Pfalz

  • Nachricht senden

9

Sonntag, 29. Dezember 2013, 01:41

Tja mein Junior meinte mal nach einer Diskussion im Spaß.....Mama wenn du so weiter machst, melde ich dich im Altenheim an. Da bekam er von mir die Antwort......Söhnchen pass mal auf das du nicht eher dort bist als deine Mama und ich dich dann besuche, denn so groß ist unser Altersunterschied nicht. Wir sind nämlich nur 17 Jahre auseinander. Seitdem überlegt er sich genau was er in Bezug auf das Alter zu mir sagt :lach1:
Habe immer ein Lächeln im Gesicht und du wirst sehen wie freundlich deine Mitmenschen sind.

:bye: die lächelnde Iris

Kerstin

Meister

Beiträge: 2 009

Registrierungsdatum: 15. Mai 2011

Wohnort: Bayern

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 29. Dezember 2013, 17:13

gut gekontert, Iris :lach1:
Liebe Grüße Kerstin :eule05:

Michaela

Erleuchteter

  • »Michaela« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 842

Registrierungsdatum: 3. Februar 2011

Wohnort: Garbsen

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 29. Dezember 2013, 20:40

:thumbsup:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

12

Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:27

Wir sind nämlich nur 17 Jahre auseinander.
Dann könntest du ja meine Schwester sein. Mein Bruder ist auch 17 Jahre älter als ich.

Aber zu deiner Schwiegermutter, Michaela. Es wäre schon eine Erleichterung für dich und deine Familie. Die alten Leutchen denken aber anders. Die denken man will sie bevormunden. Das kenn ich auch. Meine Mutter hat nur 150 m von uns gewohnt, doch durch ihre Krankheit, sie hatte Alzheimer, konnte sie eigentlich auch nicht alleine bleiben. Doch bei uns hat sie es auch nicht ausgehalten. So ging sie nach Hause zurück. Was für mich einen bitteren Beigeschmack hatte, ich war ja den ganzen Tag arbeiten und sie war viel allein. Mit ihren Freundinnen konnte sie sich nicht mehr unterhalten, die kamen zwar noch, aber es war nicht einfach. Ich kann dich gut verstehen und ich hoffe ihr findet eine geeignete Lösung.
LG Marina : :herbst01:
_____________________________________________________
♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥

Dana

Ribbel- und Recycling- Queen

Beiträge: 2 088

Registrierungsdatum: 11. März 2012

Wohnort: Baden-Württemberg

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 29. Dezember 2013, 23:01

Bevor sie stürzt und keine Hilfe kommt, muss etwas geschehen. Die Mutter einer Kollegin lag drei Tage und ist dann im Krankenhaus verstorben. Als mein Vater noch zu Hause gewohnt hat, wurde ich fast wahnsinnig, wenn er nicht ans Telefon kam. Auch ein Handy half nicht. Er hat es nicht in die Hosentasche gesteckt, weil er Angst hatte, es könnte herausfallen und kaputt gehen. Im Keller ist er dann tatsächlich gestürzt und konnte erst mal eine ganze Weile nicht aufstehen. Dann hat er es aber selbst nach oben geschafft. Wegen einem offenen Bein kam er dann ins Krankenhaus, danach Kurzzeitpflege und dann Pflegestufe 2 im Heim. Aber er hat sich arrangiert und ist froh über den Kontakt.
Bei Deiner Schwiegermutter sollte es nicht erst zu einem Unglück kommen. Ich glaube, da muss man einfach mal ein Machtwort sprechen, sonst zermürbt einem das. Deine Schwiegermutter könnte sich glücklich schätzen mit so einer Schwiegertochter! Auch wenn sich um sie herum alles ändert, wird sie mit Sicherheit den Kontakt zur Familie genießen. Meinem Vater hat es sehr gut getan, dass alles "geregelt" war. Den Baum umpflanzen kann ihn auch noch mal zur Blüte bringen. Es wird ihre Lebensqualität erhöhen.
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

Michaela

Erleuchteter

  • »Michaela« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 842

Registrierungsdatum: 3. Februar 2011

Wohnort: Garbsen

  • Nachricht senden

14

Montag, 30. Dezember 2013, 18:28

meine Schwiegermutter hat einen Notknopf um den Hals, morgens und Abends muß sie einen Knopf drücken, damit der saariterbund weiß das es ihr gut geht, wenn sie den Notknopf drückt ist innerhalb von 10 min der Rettungswagen da, das ist zwar toll aber ich finde nicht ausreichend, der Samariterbund hat einen Schlüssel und die Nachbarin auch, die guckt mehrmals nach ihr, das ist alles ganz toll aber hie bei uns nebenan denke ich wäre es noch besser und sie hätte wesentlich mehr Gesellschaft und könnte auch das Haus... wenn sie will... verlassen, z. B. für kleine Spaziergänge, das mit dem alten Baum verpflanzern da denke ich auch das es drauf ankommt wo er hingepflanzt wird.
Anfang nächster Woche kommt ihr anderer Sohn aus Berlin zu Besuch und dann werden Entscheidungen getroffen :nick:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Dana

Ribbel- und Recycling- Queen

Beiträge: 2 088

Registrierungsdatum: 11. März 2012

Wohnort: Baden-Württemberg

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 26. Februar 2014, 15:11

Mich würde mal interessieren, was zwischenzeitlich aus dem eventuellen Umzug der Schwiegermutter geworden ist. :thx_zwo:
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

Michaela

Erleuchteter

  • »Michaela« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 842

Registrierungsdatum: 3. Februar 2011

Wohnort: Garbsen

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 26. Februar 2014, 19:34

wir hatten direkt neben dem Haus in dem wir wohnen eine freie Wohnung, im ersten Stock, drei Zimmer, so groß wie ihre und so teuer wie ihre, aber mein in Berlin wohnender Schwager meinte sie müsse sich die Wohnung erstmal angucken, dazu kam es aber nicht, weil es ihr immer nicht gut ging, mal das Herz, mal das Knie, mal das Allgemeinbefinden.
Anstatt uns zu vertrauen hat sie immer gesagt sie müsse sich das überlegen, wir hatten mehrere Wochen Zeit, immer wieder haben wir nachgefragt, immer die gleiche Antwort, einen Tag bevor wir die Wohnungsschlüssel abgeben mußten nochmal nachgefragt, sie sagte sie überlegt sich das...zu spät die Schlüßel sind nun wieder beim Vermieter und nun will sie aufeinmal, ich komme mir da etwas verarscht voe, aber nun gut sie ist 91!!!
In ein Altenheim will sie nicht und mehr Pflege zu Hause auch nicht, von dem Pflegegeld das bezahlt wird, 715,00€ nutzt sie gerade 250€ aber zum Anziehen braucht sie 3 std, also ich verstehe sie nicht und meinen Schwager könnte ich in den Allerwertesten treten, der wohnt in Berlin fern ab von allem, anrufen ist schon zuviel verlangt, einmal im Monat kommt er für 4 Tage runter zu Besuch, aber wir haben tagtäglich mit den Problemen zu tun :nigu
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Dana

Ribbel- und Recycling- Queen

Beiträge: 2 088

Registrierungsdatum: 11. März 2012

Wohnort: Baden-Württemberg

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 27. Februar 2014, 06:08

Schade, dass sich Deine Schwiegermutter nicht traut. Es hätte so schön und stressfrei werden können.
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

Ähnliche Themen

Verwendete Tags

Eltern, neue Wohnung, schwiegermutter