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Michaela

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1

Sonntag, 7. September 2014, 21:40

Schwiegermutter 92 ist nun im Krankenhaus- Wasser in der Lunge

meine Schwiegermutter mußte operiert werden, wir waren im Urlaub, eigentlich bis morgen, aber Anfang letzte Woch ging es meiner Schwiegermutter sehr schlecht, wir baten dieNachbarin nach ihr zu schauen, die hat noch eine Freundin, die im Pflegedienst tätig ist hinzugezogen, telefonisch habenbwir dann besprochen was zu tun ist...Rettungswagen und Notarzt kamen und nahmen sie mit, akuter Wassermangel und 39 Fieber.
Sie wurde mit einem Tropf versorgt und am über nächsten Tag entlassen :wige
Sie soll eine std lang einen Aufstand gemacht haben, man hätte ihren Rollator geklaut...sie hatte gar keinen mit.
Wie kann man eine so verwirrte alte Frau entlassen, sie gaben ihr einen vom Krankenhaus mit, damit Ruhe ist.
Als wir sie am Nachmittag anriefen ging sie mit Absicht nicht an das Telefon, das weiß ich von meiner Tochter, die zu ihr fuhr, sie öffnete die Tür nicht.
Meine Tochter wurde von der Nachbarin reingelassen und blieb dann bis abends.
Sie ging dann zu Bett, am nächsten morgen schickte sie den Pflegedienst weg....die ging ohne nachzufragen.
Mein Schwager der in Berlin wohnt hatte dann angerufen und den Pflegedienst alamiert, seiner Mutter ginge es sehr schlecht, die Pflegerin die kurz zuvor weggeschickt wurde kam wieder und stellte fest das meine Schwiegermutter wieder 39 Fieber hatte.
Sie wurde wieder mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, am nächsten morgen kam sie in die Röhre und abends wurde sie not operiert.
Ausbuchtungen im Darm, der Inhalt ist nicht nur in den Magen zurückgelaufen sondern es war eine schwere Entzündung der Bauchhöhle, weil der Darminhalt bereits im Bauch war.
Sie haben ihe 120 cm Darm entfernt und sie hat einen künstlichen Darmausgang, der bleiben wird.
Gestern waren wir bei ihr und waren erstaunt wie gut sie die OP überstanden hat.
Allerdings fantasiert sie seit heute extrem stark, sie sagte zu meinem Mann das er seine Mutter doch suchen muß und das irgendwas nicht stimmt, wir müßten sie doch auch mal besuchen kommen...ich weiß das das von der Narkose kommt, aber so wie heute hatt sie noch nie gesprochen.
Wir wissen auch das sie uns überall schlecht macht, wir bekommen die negativen Reaktionen zu spüren, sie hat anderen gegenüber Vorwürfe geäussert, was wir uns einbilden würden einfach in Urlaub zu fahren, sie wäre ja keine 19 mehr und das wir uns nicht um sie kümmern würden.
Dabei hatte mein Mann gesagt das er mich mit unserem Sohn wegbringt und dann zurück kommt, aber nein das wollte sie nicht, wir können ruhig fahren...naja, selbst der Pflegedienst hat gesagt das wir auch ein eigenes Leben hätten...ich nehme es ihr ja auch nicht übel und schiebe es aufs Alter.
Hoffentlich bessert sich ihr Zustand noch, sonst wird es schwierig ;(
Ich habe vorhin lange mit ihr telefoniert, weil mein Mann nicht weiter wußte, immer wieder mußte ich sie beruhigen, weil sie meinte ihr würde keiner was erzählen und ich werde schon sehen das sie Recht hat wenn sie morgen tot ist :trr003:
als ich sagte ich komme morgen, sagte sie...ja aber dann stellst Du dich auch an mein Fußende und nicht nur reinschauen und wieder weg gehen...am schlimmsten finde ich den Zustand für sie selbst, denn sie glaubt ja daran was sie sagt und ich hoffe ich konnte ihr die Angst etwas nehmen :trau1
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Michaela« (4. März 2015, 15:52)


biggini

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2

Montag, 8. September 2014, 07:31

bei älteren Menschen kommt es nach einer OP manchmal vor, dass sie ein hirnorganisches Psychosyndrom entwickeln, das sich meist wieder zurückbildet.. und das wissen die Pflegenden im Krankenhaus auch.
Beim ersten Krankenhausaufenthalt haben sie sie wohl nicht gründlich genug untersucht, weil sie ja die eigentliche Ursache übersehen haben.
Alles Gute für deine Schwiegermutter.
:cat02: Liebe Grüße von Claudia :strii

Dana

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3

Montag, 8. September 2014, 08:19

Ich habe den Eindruck, dass im Krankenhaus bei sehr alten Menschen nicht mehr so genau geschaut wird. Insgesamt hat sie Glück gehabt, dass sie so gut davon gekommen ist. Mein Vater war einmal sehr verwirrt, weil er nicht genug getrunken hat. Dabei hat er nur so wenig getrunken, weil er als Gehbehinderter Angst hatte, es nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette zu schaffen. Nachdem er den Rollstuhl hatte, trank er wieder mehr. Ich denke, dass sich ihr Zustand noch verbessert, obwohl es eine schwere Operation war. Sie wird danach aber nicht mehr allein wohnen können, oder?
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

sternchen 2012

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4

Montag, 8. September 2014, 11:35

Moin Michaela!
Schon beim Lesen bekomme ich eine "Gänsehaut".
Es ist traurig was aus einem Menschen werden kann, wenn er alt ist. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft und Geduld, Deiner Schwiegermutter einen ruhigen schmerzfreien Lebensabend.

Liebe Grüße
Marina
Liebe Grüße
Marina :bye:

Michaela

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5

Montag, 8. September 2014, 15:50

wir waren gerade da, es geht ihr viel besser, die Gesichtsfarbe war sehr gut, aber sie hatte vorher am Telefon geweint, sie haben ihr gesagt das sie einen künstlichen Ausgang behält, als wir dann da waren war sie aber wieder schnell gut drauf, ich denke das wird schon...und sie hat selbst gesagt das sie nicht mehr allein leben kann und ins Heim möchte :nick: Hoffentlich bleibt sie dabei :bye:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

biggini

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6

Samstag, 27. September 2014, 17:36

Wie geht es deiner Schwiegermutter denn inzwischen?
:cat02: Liebe Grüße von Claudia :strii

Michaela

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7

Sonntag, 28. September 2014, 20:23

...es geht ihr körperlich viel besser, braucht viel weniger Medikamente als noch zuvor zu Hause, keine Herzprobleme, keine Schmerzen, wie das kommt weiß ich allerdings nicht :kokra heute waren wir da und ich hatte vorher einige Kündigungsschreiben fertig gemacht, die hat sie dann unterschrieben, sie bleibt ja bis ca 9.10 in der Reha und dann zieht sie um in ein Pflegeheim, ich nenne es immer "Seniorenhotel" das hört sich besser an.
Dort wollte und will sie eigentlich ja nicht hin, aber sie hat eingesehen das sie zu Hause nicht mehr alleine leben kann.
Seit ein paar Tagen hat sie eine Mitbewohnerin bekommen, das tut ihr sehr gut.
Wir fahren jeden Tag hin und weil sie kein Brot mehr sehen kann gibt es jeden Tag einen mitgebrachten Snack, heute gab es selbstgemachten Nudelsalat und morgen gibt es selbstgemachten Kochkäse...natürlich auch für ihre Zimmergesellin, die ist 81 und hat niemanden der sich um sie kümmern könnte. Stellt euch mal vor, wir sind heute mit meiner Schwiegermutter raus gegangen, das Wetter war toll und wir haben ihre Zimmergesellin (die ebenfalls im Rollstuhl sitzt nach einem Sturz, sonst nicht) mit runtergenommen, wir waren spazieren und haben lecker Kuchen gegessen und Kaffe getrunken, dann sind wir wieder hoch und die Bettnachbarin hat sich riesig darüber gefreut und wollte uns das Recht machen...ich sagte ne ist schon in Ordnung und für mich selbstverständlich...da gibt sie mir doch tatsächlich 60 euro, ich dachte ich guck nicht richrig und sagte zu ihr das das eine ein 50€ Schein ist und wenn ich das annehmen würde wäre das ein glatter Diebstahl, nene das mache ich nicht und nochmals gesagt das das alles kein Problem ist und ich nichts dafür möchte...
Meiner Schwiegermutter haben wir gesagt das wir auch darüber nachgedacht haben sie zu uns zu nehmen, in ein paar Monaten, erst müssen wir ein paar Vorbereitungen machen und sie müßte eben erstmal so lange im Heim untergebracht werden, vielleicht will sie dann ja auch garnicht mehr weg, mal schauen wie es weitergeht, nun muß erstmal der Haushalt aufgelöst werden.
Wenn es was neues gibt melde ich mich wieder, aber im Moment habe ich wenig Zeit, stricken tue ich gerade Socken aus Merinowolle, für meine Schwiegemutter, die sind schön warm, ein paar ist fertig, die trägt sie schon und das nächste Paar ist in Arbeit, bis bald :bye:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Michaela

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8

Montag, 13. Oktober 2014, 11:01

der erste Tag war schlimm, sie hat viel :we1 und wenn ich nicht im Zimmer war gesagt das sie hier nicht bleibt, lieber stirbt sie :kokra sie wollte unbedingt ein Einzelzimmer, nun meint sie es wäre zu einsam :kokra ich sagte ihr das sie ja nicht im Zimmer bleiben muß, das sie auch raus gehen kann und dort immer :frl022: zum reden sind.
Mein Mann hat gleich aufgegeben, ich nicht :nigu ich nahm sie und schob sie :krank026: durch die Gänge an den anderen vorbei, sie beobachtete die anderen von denen einige am Tisch saßen und :sleeping: sie guckte mich an und sagte: das ist ja hier wie im Altenheim :lach1: ich sagte: :wie: wenn Du in eine Disco wolltest, hättest Du das sagen müssen ;) da lachte sie. Wir blieben bis zum Nachmittag, da mußte mein Mann seine Tour fahren, dann sollten wir alle ihre Medikamente holen und blieben wieder bis zum Abend, zum Abendbrot saß sie an einem Tisch mit zwei Damen, die eine sprach nicht, die andere fuhr gleich wieder weg :kokra
Am nächsten Tag rief ich morgens gleich bei ihr an und war erstaunt wie gut sie drauf war, sie sitzt nun an einem anderen Tisch mit Senioren die :frl022: und sich :frm017: wenn sie kommt, sie weint und jammert nicht mehr :thumbsup: fühlt sich wohl und das nun seit drei Tagen, wir sind jeden Tag für ein paar Stunden da, gestern habe ich Kuchen gebacken und wir haben zusammen Carokaffee getrunken.
Natürlich fahren wir in den nächsten Tagen auch noch hin, aber nicht mehr so lange und dann auch irgendwann nicht mehr jeden Tag, ich hoffe es bleibt bei ihrer Stimmung :ja
P.s sie hat nun auch ihre eigenen Möbel im Zimmer, zwei Sessel, Stubentisch,Hocker, Flachbildfernseher, Dekosachen von zu Hause und dann bekommt sie noch ihren kleinen Schrank, ein großes Ölbild und weitere Fotos, es sieht schon sehr gemütlich aus :bye:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Amelie

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9

Montag, 13. Oktober 2014, 13:14

super Michaela!
das hört sich doch schon ganz gut an

Ich finde du bist eine "Gute Schwiegertochter" gibt's dir recht viel Mühe und machst das toll!
Liebe Grüße
Amelie

....... die gerade ein buntes Tuch webt ;-)

10

Montag, 13. Oktober 2014, 16:00

Ich schließe mich der Meinung von Amelie an. Hast du super gemacht. Es nicht so einfach mit den alten Leutchen aber ich glaube du hast dir wirklich sehr viel Mühe gegeben. Und ganz ehrlich, man kann auch besser schlafen, wenn man weiß es geht den alten Leutchen gut.
LG Marina : :herbst01:
_____________________________________________________
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Michaela

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11

Montag, 13. Oktober 2014, 16:01

Danke :rot ja das typische negative Schwieger-mutter-tochter verhältnis haben wir nicht, ich liebe meine Schwiegermutter, wenn sie auch manchmal nervt :pfe aber das wird jetzt bestimmt alles noch besser, weil wir u s nicht abhetzen müssen, wie in der Vergangenheit, kochen, einkaufen, putzen, Arzttermin usw, nun besuchen wir sie "nur noch" :bye:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Dana

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12

Dienstag, 14. Oktober 2014, 20:13

Ich habe mir so gewünscht, dass ihr der Kontakt im Heim gut tut. Jetzt hoffe ich, dass es weiterhin so bleibt. Ganz einfach ist es nicht, immer mit allen anderen auszukommen. Jetzt kannst Du erstmal ein bisschen durchatmen. Sie ist gut versorgt und wenn was ist, ist immer jemand für sie da. :kuss:
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

Michaela

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13

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 15:00

Danke für euren lieben Kommentare :thx_zwo: ja ich hoffe auch das es so bleibt und vieleicht auch noch etwas besser wird.
Heute hat sie erzählt das sie nach unten geschickt wurde und dort frühstücken sollte...es kam mir etwas komisch vor und ich habe bei der Schwester nachgefragt, die sagte das sie oben gefrühstückt hat und zur Zwischenmahlzeit runter gebrachtwurde, ab übermorgen soll sie dann ihre Mahlzeiten unten im großen Speisesaal einnehmen, weil oben nur die sind die körperlich und geistig nicht mehr so gut drauf sind, unten würde sie mehr die treffen die besser zu ihr passen und mit denen sie sich unterhalten kann. Sie hat in ihrem Gang inzwischen zwei Damen in ihrem Zimmer besucht und die waren bei ihr :thumbsup:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Michaela

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14

Dienstag, 28. Oktober 2014, 16:46

ohje solange ist es schon wieder her das ich berichtet hatte....inzwischen hat sich schon wieder einiges getan, nachdem es meiner Schwiegermutter so gut ging, hatte ich eine enorme negative Veränderrung beobachtet.
Sie wirkte traurig und weinte wieder öfters, kam mit ihren Gedanken nicht mehr klar, erst dachten wie sie trinkt zu wenig, dann war ich aber sicher das es an den Morphium Pflastern liegen könnte, ich war mir fast 100% sicher das sie die weder im Krankenhaus noch in der Reha bekommen hatte und fragte nach, die Schwester guckte in die Unterlagen und bestätigte meinen Verdacht.
Ich schrieb ihrem neuen Hausarzt eine mail und bat ihm darum eine eigene Diagnose zu stellen und nicht die Medikamentierung der vorherigen Ärztin zu übernehmen, denn ohne Pflaster klagte sie dennoch nicht über starke Schmerzen.
Der Arzt schrieb zurück das er die Pflaster abgesetzt hat.
Sie bekommt ja auch sowieso schon Morphium in Tropfenform.
Inzwischen geht es ihr wieder besser.
Die letzen Wochen haben wir damit verbracht die Wohnung aufzulösen, ohman ich bin froh wenn das vorbei ist, 13 Umzugkartons und ebensoviele 120 ltr Säcke gepackt, alles in meine Wohnung und dann sortieren, aber ein Ende ist in Sicht...
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Michaela

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15

Dienstag, 28. Oktober 2014, 20:34

gerade waren wir da und sie hat meinen selbstgemachten Nudelsalat weggemümmelt...sie hat in den letzten 3 Wochen 2kg zugenommen :thumbsup: insgesammt seit der OP 4kg :bye: achso sie hat erzählt das sie heute zum Spielen war, Ballspiele usw und das es sehr lustig war ")"
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Dana

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16

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19:48

Das klingt gut. Ich freue mich, dass sie jetzt eine schöne Lebensphase hat. Bei meinem Vater fängt jetzt leider die Demenz an. Aber das Pflegeheim ist eine enorme Erleichterung für uns Angehörigen, es ist dort immer jemand da.
LG

Dana :sport006: :cat02: :schaf02:

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17

Sonntag, 2. November 2014, 20:12

Das hört sich aberwirklich gut an, freu mich für Euch und hoffe das es so bleibt !!!
Grüße Coco

Michaela

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18

Freitag, 27. Februar 2015, 15:06

...leider ist es nicht so geblieben, nachdem sie sich so gut eingewöhnt hatte und sich wohl gefühlt hat, nette Kontakte gefunden hat und viel beschäftigung, geht es ihr sehr sehr schlecht.
Vor zwei Wochen, es war letzte Woche Montag wurde sie sehr krank, der Arzt wurde gerufen, uns wurde leider nicht bescheid gesagt.
Am kommenden Tag waren wir in der Nähe und besuchten sie, was wir vorfanden war ein häufchen Elend :we1
Sie war kaum ansprechbar, hatte eine Erkältung :kokra ich war in seit dem jeden Tag bei ihr, von Mittags bis abends, an manchen Tagen noch länger, ich versuchte sie zu füttern und gab ihr immer wieder Flüssigkeit, Essen wollte sie nie, ihr ist elend, sie hat keinen Appetit, sagte sie.
Sie hatte starken Husten und sie bekam auch wieder Morphiumpflaster, weil sie schon eine Woche zuvor starke Schmerzen bekam.
Der Husten war sehr schlimm und am Freitag spukte sie Blut, die Schwester sagte das es nichts lebendsbedrohliches ist und Nachmittags würden sie den Notarzt rufen, der ist erst ab 15 Uhr erreichar... ichh blieb bei ihr, aber es kam kein Arzt, dann war das Wochenende und am Montag bestand ich darauf das der Hausarzt vorbei kommt, er wurde informiert und am nachmittag rief er an das er am Dienstag kommt.
Ich blieb am Dienstag wieder bei ihr, der Arzt kam und diagnostizierte eine schwere Bronchitis.
Sie nahm in den letzten Tagen immer weniger Nahrung zu sich und auch die Flüssigkeits aufnahme wurde immer schwieriger. Sie lag die knapp 2 Wochen fast ausschließlich im Bett.
Als wir heute mittag zum Füttern kamen, saß sie im Rollstuhl bei den anderen am Mittagsstisch, ich fragte sie ob sie Hunger hat...nein, ob ich sie füttern soll...ja, aber dazu kam es nicht, sie erbrach wieder, es war nur Gallenflüssigkeit, gelbgrün, heute morgen soll sie schon Galle erbrochen haben.
Warum sie an den Tisch geschoben wurde :kokra ich weiß es nicht.
Wir schoben sie in ihr Zimmer, blieben eine Weile und gingen, sie war im Rollstuhl eingeschlafen.
Als wir zu Hause waren ging kurz danach das Telefon, es war das Altenheim, der Arzt hatte angeordnet das sie ins Krankenhaus muß, weil sie am vertrocknen ist, wenn mein Mann von der Arbeit zurück ist fahren wir gleich zu ihr.
Ich hoffe sehr für sie das sie es bald geschafft hat...so oder so ;(
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Hille

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19

Freitag, 27. Februar 2015, 15:24

hallo Michaela

leider finde ich keinen Tröst-smilie - hier könnte man ihn gut brauchen

ich finde keine Worte, die ausdrücken können, was ich dir sagen möchte. . . .

es ist traurig, dass es trotz euren Kümmerns und Besuchen so weit kommen musste

laß dich mitfühlend umarmen
=) Gruß Hille


Haflinger75

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20

Freitag, 27. Februar 2015, 15:45

Liebe Michaela,

fühl Dich mal ganz fest gedrückt!

Auf jeden Fall ist Deine Schwiegermutter jetzt im Krankenhaus gut aufgehoben! Dort kann ihr auch wesentlich besser geholfen werden, als im Heim.

Aus Erfahrung (meine Oma ist 97 und seit einigen Jahren im Heim) weiß ich, das sich Krankheiten bei so alten Leuten manchmal rapide verschlechtern. Meine Oma braucht auch immer Wochen (manchmal Monate) um sich davon zu erholen. Auch sie verweigert dann oft Essen und Trinken und man ständig hinterher sein, damit sie genug Flüssigkeit bekommt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht für die nächsten Tage.



Liebe Grüße

Haflinger