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nadorn

nadelschwingende Kräuterfee

  • »nadorn« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 20. Dezember 2014, 13:42

raten, erzählen und gewinnen rund um Weihnachten

Es gibt so viele Begriffe und Rituale die mit der Weihnachtszeit zu tun haben. Viele sind uns unbekannt, da sie meist auch von Region zu Region eigene Namen haben.
Ich finde es spannend mal zu hören, wie es bei Anderen so zugeht :zwi
Deshalb kam ich auf die Idee uns die Wartezeit bis Mittwoch etwas zu verkürzen.
Ab heute bis zum Dienstag werde ich täglich nach einem unbekannten Weihnachtsbegriff fragen!
Nach Weihnachten werde ich dann unter allen Teilnehmern 3 Gewinner ermitteln, die sich über ein Dinkelspreukissen (eine Wohltat für nacken- und schultergeplagte Handarbeiterinnen) freuen dürfen. Es sind die "Mäuse", die in meiner Galerie zu sehen sind.
Regeln
Mr. Google darf nicht gefragt werden --> das wäre unfair
Am Tollsten wäre es, wenn jemand den Begriff kennt, weil es in seiner Region so üblich ist und uns davon etwas berichtet. (sollte wider Erwarten niemand dabei sein, löse ich am nächsten Tag auf)
Natürlich dürft Ihr auch gerne raten

:wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003: :wn003:



Der heutige Begriff lautet


Der "Weihnachter"
liebe Grüße von Ilona :soblu

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2

Samstag, 20. Dezember 2014, 16:00

Hab ich noch nie gehört
Liebe Grüße
Hilde

UrsulaTh

Fortgeschrittener

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3

Samstag, 20. Dezember 2014, 16:16

mmh?! :kokra

liebe Grüsse und einen schönen Advent



Uschi
liebe Grüße
Uschi =)

mathisa

Chaotischer Wollmessie

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4

Samstag, 20. Dezember 2014, 17:34

Zu Weihnachten wurde früher immer ein Schwein geschlachtet. Dieses Schwein wurde extra das ganze Jahr über gemästet. Früher gab es dann immer Blut und Leberwurst und natürlich einen richtig guten Schweinebraten. Das war etwas besonderes an Weihnachten. Das hat mir früher, als ich noch ein Kind war, meine Oma erzählt. Allerdings sprach sie immer von einer Mettensau. Ich denke mal es ist der Weihnachter damit gemeint.
Grüße von Astrid :soblu


kuschel-idgie

Modi reloaded, Katzen- und Wolldompteuse

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5

Samstag, 20. Dezember 2014, 17:51

Hmm keinen tue ich den Begriff auch nicht, aber so wie Astrid das erklärt finde ich es schlüssig..... *hutab*
Bis dann denn dann :giesska:
Monika :tier010:


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6

Sonntag, 21. Dezember 2014, 03:27

Nette Idee, Ilona! :thumbsup:
Mh, also, ich kenne den Ausdruck auch nicht, aber finde auch, dass es schlüssig klingt wie Astrid es erklärt hat.
Ich rat jetzt einfach mal total wild :D - ein Weihnachter war jemand, der in früheren Zeiten an Weihnachten Dienst geschoben hat, weil er keine Familie hatte. Er hat die Gaslaternen entzündet oder ist rumgelaufen und hat die Stunden angesagt. :D
Oder jemand, der etwas Bestimmtes für Weihnachten hergestellt hat...
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

nadorn

nadelschwingende Kräuterfee

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7

Sonntag, 21. Dezember 2014, 11:38

:wn003: :wn003: :wn003:

Erst mal zur Erklärung:


ich habe, als meine Kinder noch kleiner waren, regelmäßig Kinderstunden abgehalten. In der Adventszeit haben wir auch nach solchen Begriffen geforscht und viel Spaß dabei gehabt! Diese Aufzeichnungen sind mir letzte Woche wieder in die Hände gefallen.
und 2005 gab es bei Weltbild einen kostenlosen Download mit Auszügen aus dem Weihnachtslexikon von Theo Herrlein. Dieses sind auch meine Quellen in diesem thread.

:wn003: :wn003: :wn003:

Inge, danke für Deine zauberhafte Vermutung! :wn032: ist aber nicht die Erklärung für unseren Begriff
mathisa hat den Nagel auf den Kopf getroffen :thumbsup:
:wn003: :wn003: :wn003:

Der Begriff kommt aus der Münchner Gegend.
Bei den meisten Bauern war es üblich, vor Einbruch des Winters, den Viehbestand zu verkleinern, da man ja auch weniger Futter zur Verfügung hat, als im Sommer. Dies betraf besonders die Schweine, die wurden entweder verkauft oder geschlachtet.
Nur ein Schwein blieb bis zum Fest verschont ---> der Weihnachter
doch nach der Mitternachtsmette ging es der Sau an den Kragen, danach gab es reichlich Mettensuppe, Blut- und Leberwürste und Fleisch. Dazu gab es Kletzenbrot und es wurde ausgiebig gezecht!
Den Brauch der Mettensau kann man heute noch vereinzelt auf dem Land vorfinden!
:wn003: :wn003: :wn003:

In meiner Kindheit wurde zwar auch der Tierbestand über den Winter reduziert, aber diesen Brauch mit dem Weihnachter hatten wir nicht! Unser Mastschwein wurde erst geschlachtet, wenn es richtig kalt war, also im Januar oder Februar :nick:
liebe Grüße von Ilona :soblu

kuschel-idgie

Modi reloaded, Katzen- und Wolldompteuse

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8

Sonntag, 21. Dezember 2014, 11:59

Cool! Vielen Dank!
Bin schon auf das neue Wort gespannt!!
Bis dann denn dann :giesska:
Monika :tier010:


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nadorn

nadelschwingende Kräuterfee

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9

Sonntag, 21. Dezember 2014, 12:20

:wn016: :wn016: :wn016: :wn016: :wn016:
das heutige Wort:

Neunerlei


:wn016: :wn016: :wn016: :wn016: :wn016:
liebe Grüße von Ilona :soblu

kuschel-idgie

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10

Sonntag, 21. Dezember 2014, 12:33

Das ist so was wie beim Chinesen "acht Kostbarkeiten"
Es ist ein Kuchen oder Gericht, wo bestimmte, typische weihnachtliche Zutaten reinkommen wie Zimt, Rosinen, Pfefferkuchengewürz und so..... :kokra
DAS wäre dann mal mein Vorschlag.
Bis dann denn dann :giesska:
Monika :tier010:


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romai29

Meister

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11

Sonntag, 21. Dezember 2014, 13:19

Das Neunerlei kommt aus dem Erzgebirge und wurde, oder wird, zum Heiligen Abend gekocht.
Da gibt es auch ein Lied darüber.

Leider weiß ich nicht, was da alles gekocht wird.
Ich weiß nur, dass jedes Gericht so seine Bedeutung hat.
Herzliche Grüße
romai :soblu

12

Sonntag, 21. Dezember 2014, 13:34

genau, das Neunerlei kommt aus dem Erzgebirge und gibt es an Weihnachten

näheres weiß ich nicht darüber bzw. hab ich wieder vergessen :rot ich hab eine liebe Bekannte im Erzgebirge und sie erwähnte das mal
:tier002: Liebe Grüße vonmari:byeee:

Claudi

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13

Sonntag, 21. Dezember 2014, 18:58

Tolle Idee!!!

Also Neunerlei kenne ich nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es etwas mit dem Essen an Weihnachten zu tun hat. Drei Vorspeisen, drei Hauptgerichte, drei Nachtische... Wird das nicht in Polen so gehandhabt?
Creaweltlich, kreative Grüße sendet Euch

Eure Claudi :sport006:


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14

Sonntag, 21. Dezember 2014, 19:25

Neunerlei ist ein Lebkuchengewürz bzw. 9 Gewürze schon fertig in einem Tütchen zusammengestellt.

liebe Grüße
Lehrling

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15

Sonntag, 21. Dezember 2014, 20:16

Das Neunerlei oder in Mundart "Neinerla" wird traditionell zu Weihnachten im Erzgebirge aufgetischt.
Jeder der einzelnen Zutaten wird eine Eigenschaft zugeordnet, die das kommende jahr erträglich machen soll.
Dazu gehören Wurst und Sauerkraut, Klöße, Braten oder Fisch, Rote Bete, Sellerie, Brot und Salz, Linsen.
Das Gericht ist im Erzgebirge und im Vogtland verbreitet, wird aber territorial unterschiedlich zusammengestellt.
Es gibt auch ein Lied, in dem das Neinerla besungen wird.
Liebe Grüße von Christa :cat02:

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16

Montag, 22. Dezember 2014, 02:47

Ah, Christa - klasse! :thumbsup: Die Zuordnung würde mich wirklich mal interessieren... welche Eigenschaft könnten z.B. Linsen haben, um das nächste Jahr erträglicher zu machen... :kokra
Ich hätte jetzt auch eher auf Kräuter- oder Gewürzzusammenstellung getippt! :nick:
Bin gespannt auf den nächsten Begriff! :D
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

nadorn

nadelschwingende Kräuterfee

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17

Montag, 22. Dezember 2014, 08:20

:wn016: :wn016: :wn016: :wn016: :wn016:
hui, das war ja doch ein relativ bekannter Begriff :D schön, dass Ihr so rege teilnehmt! Da wird es am Ende sicher noch ein paar Trostpreise geben :kokra Jeder der hier etwas schreibt ist im Lostopf und zwar jeden Tag - am 1. Tag waren es 5 und gestern 7 :nick: ich freu mich
:wn016: :wn016: :wn016: :wn016: :wn016:

danke für die tollen Erklärungen, denn es geht wirklich um ein Weihnachtsessen.
Neunerlei kam ursprünglich aus dem bayrischen und thüringischen Vogtland und diese Tradition hat sich bis ins Erzgebirge verbreitet, wo es auch zum Teil heute noch praktiziert wird.
und hier die Bedeutungen der einzelnen Bestandteile:
die Bratwurst - das Sinnbild herzhafter Kraft
das Sauerkraut - damit das Leben nicht versauert
die Linsen - als Symbol für das Kleingeld
die Klöße - als Symbol für großes Geld
die Gans - sie bringt Glück
das Kompott - damit das Leben süß bleibt
die Semmelmilch - dadurch bleibt man gesund
die Nüsse - wer die knackt, wird mit auch mit allen Problemen fertig
Pilze oder rote Rüben - man bekommt rote Wangen vor Freude und Glück
:wn016: :wn016: :wn016: :wn016: :wn016:
liebe Grüße von Ilona :soblu

nadorn

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18

Montag, 22. Dezember 2014, 08:46

:wn032: :wn032: :wn032: :wn032: :wn032:
unser heutiges Wort:

Quempas


:wn032: :wn032: :wn032: :wn032: :wn032:
liebe Grüße von Ilona :soblu

Claudi

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19

Montag, 22. Dezember 2014, 10:46

Oh danke für die Erklärung. Höchst interessant deine Begriffe.

Also bei Quempas muß ich passen. Das ist doch stark mundartlich. Ich tippe auf: Anderer Name von Weihnachtsmann...
Creaweltlich, kreative Grüße sendet Euch

Eure Claudi :sport006:


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20

Montag, 22. Dezember 2014, 11:06

hört sich lateinisch an, doch ich habe keine Ahnung von der Bedeutung
:tier002: Liebe Grüße vonmari:byeee:

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