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Bicome

Schüler

  • »Bicome« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 71

Registrierungsdatum: 4. März 2015

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1

Montag, 22. Juni 2015, 11:54

Ich gebe nicht auf

Im Januar erfuhr ich von der Verlobten meines Sohnes dass
sie Brustkrebs hat. Leider war dieser nicht mehr ein kleiner Knoten, der Krebs
hatte aber noch nicht gestreut. In der ersten Zeit hatten wir (vor allem mein
Sohn) alle Hände voll zu tun dass das Mädchen aus einem ganz tiefen Loch wieder
raus kommt. Endlich kam dann die Zeit dass mit Bestrahlungen angefangen wurde,
eine Chemo ist bei dem Mädchen wegen ihrem Herz nicht möglich. Ich war heilfroh
zu sehen dass endlich etwas unternommen wurde bis dann der nächste Schlag kam.
Die Verlobte meines Sohnes teilte mir mit dass sie schwanger ist. Man habe ich
mich gefreut, leider nur ein Bruchteil von Sekunden, mir wurde schlagartig klar
was eine Schwangerschaft für sie bedeutet. Die Ärzte bestätigen meinen
Verdacht, der Krebs, das Problem mit dem Herz und eine Schwangerschaft war zu
viel für unser Mädchen. Zwei Wochen später saß ich in der Ecke, ich weinte weil
ich wusste dass die Schwangerschaft abgebrochen wurde, ich meinen Enkel nie in
den Armen halten werde. Kaum hatten wir uns wieder im Griff kam die nächste
Hiobsbotschaft, der Krebs hat gestreut. Und nun? Inga gibt auf, will keine
Operation, sie will einfach so aufgeben. Klar verstehe ich ihre Angst zumal
ihre Mutter an Brustkrebs gestorben ist, ihre Stiefmutter auch an Krebs
erkrankt ist und es verdammt schlecht aussieht. Eine weitere Hürde wo Inga
drüber muss wäre die Angst vor der OP zu besiegen, die 2% die schief gehen aus
dem Kopf zu bekommen. Egal was ich vorschlage, was ich unternehme, welchen
Versuch ich starte um Inga zu helfen, sie weicht mir aus ihr helfen zu
dürfen/können. Für mich heißt es also weiter Kraft zu finden um Inga zu überzeugen,
meinen Sohn aufzufangen, meinen Galgenhumor zu behalten um wenigstens ab und an
ein Lachen im Haus zu haben. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben dass alles gut wird :trr003:
Internette Grüße
Birgit

kuschel-idgie

Modi reloaded, Katzen- und Wolldompteuse

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2

Montag, 22. Juni 2015, 13:03

Oh man, wie schrecklich alles.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, und dass Du auch auch jemanden findest, der Dich auffängt und unterstützt bei Deinem Kampf!
Fühl Dich geknuddelt!
:stre:
Bis dann denn dann :giesska:
Monika :tier010:


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MOSU

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3

Montag, 22. Juni 2015, 13:43

Es gibt Schicksale, da fehlen mir die Worte. Lass Dich drücken und ich hoffe, dass ihr noch viel Kraft findet.

Helli69

Pro-UFO-Modi , Nadelakrobatin und Katzendompteuse

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4

Montag, 22. Juni 2015, 14:20

:stre: warum kommt eigentlich immer alles Knüppeldick auf einmal??
Fühlt Euch gedrückt und ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft :frm017:
Schnurrige und Wollige Grüße :cat02:
:schaf02:
Eure Helga
Forenregeln, so gehts :game:

Bicome

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5

Montag, 22. Juni 2015, 15:20

Danke für Eure tröstende Worte, die tun mir wirklich unheimlich gut :kuss:

Ich denke jedoch dass ich nicht wichtig bin, für mich zählen
nur mein Sohn und seine Verlobte. Was habe ich nicht alles versucht das Ruder
zum Guten zu wenden, so langsam gehen mir wirklich die Ideen aus. Mein Arzt
half mir schon so gut wie er konnte, dies obwohl Inga nicht seine Patientin
ist. Ich komme mir vor wie beim russischen Roulett, nur eben auf anderer Art. Wie
kann ich jemand der so in Not sitzt überzeugen dass das Leben noch viel Gutes
für sie zu bieten hat? Kein denke an Deinen Sohn (er ist aus erster Ehe) der
dann wie Du ohne Mutter aufwachsen müsste, oder mein Sohn der sie nicht
verlieren möchte, nichts bringt uns zum erwünschten Ziel.

Vor ein paar Wochen saß mein Sohn mir gegenüber, seine Lippen
zitterten weil er das Weinen unterdrücken wollte, die Tränen flossen dennoch
wie sonst noch was, sein Blick sagte alles. Dies war für mich der
schlimmste Augenblick als Mutter, ich hatte Angst er bricht mir zusammen.
Keine Ahnung wie ich es anstellen soll, irgendwie muss ich doch helfen können ;(
Internette Grüße
Birgit

Wollbobbel75

Strickender Wollhamster

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6

Montag, 22. Juni 2015, 15:50

Da fehlen mir die Worte. Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit :stre: Mir fällt nur ein Spruch ein, ich hoffe es kommt jetzt nicht blöd. Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her! Gebt nicht auf!
Liebe Grüße von Iris :schaf02:

7

Montag, 22. Juni 2015, 16:13

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft. Auch wir haben seit kurzem einen Krebsfall in der Familie und ich weiss aus eigener Erfahrung, das es nicht immer leicht ist, Hoffnung und Zuversicht zu geben.
LG Marina : :herbst01:
_____________________________________________________
♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥ ♥.•:*¨¨*:•.♥

Michaela

Erleuchteter

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8

Montag, 22. Juni 2015, 18:10

schrecklich :stre: Du hast bestimmt schon einige Tips bekommen, aber hast Du auch schon an eine Selbsthilfegruppe gedacht

https://www.krebsinformationsdienst.de/w…hoonkologen.php

vielleicht hilft dir die Adresse weiter, wichtig für deine Schwiegertochter sind auch Gesprächspartner die ausser Wissen auch den nötigen Abstand haben zur Person

Ich hoffe sehr für alle Beteiligten das sich alles zum guten wendet :frm016:
Ich wünsche euch einen schönen Tag :kusshand:

Hille

Fortgeschrittener

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9

Montag, 22. Juni 2015, 18:56

da fehlen einem die Worte - -

ich möchte dir nur sagen, dass auch das Da-sein, das An-hören und mit-leiden, mit-aushalten eine riesengroße Hilfe ist, du also damit sehr viel tust für deinen Sohn und Inga.

Ich wünsche dir und euch allen viel Kraft :stre:
=) Gruß Hille


Bicome

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10

Montag, 22. Juni 2015, 19:26

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft. Auch wir haben seit kurzem einen Krebsfall in der Familie und ich weiss aus eigener Erfahrung, das es nicht immer leicht ist, Hoffnung und Zuversicht zu geben.
Das selbe wünsche ich Dir auch von ganzem Herzen :frm012:Ja Du hast Recht, leicht ist etwas anderes aber Du und ich werden dies schaffen. Wenn Du jemand brauchst melde Dich bei mir, zu zweit ist manches vielleicht leichter zu ertragen.
schrecklich :stre: Du hast bestimmt schon einige Tips bekommen, aber hast Du auch schon an eine Selbsthilfegruppe gedacht

https://www.krebsinformationsdienst.de/w…hoonkologen.php

vielleicht hilft dir die Adresse weiter, wichtig für deine Schwiegertochter sind auch Gesprächspartner die ausser Wissen auch den nötigen Abstand haben zur Person

Ich hoffe sehr für alle Beteiligten das sich alles zum guten wendet :frm016:
Vielen lieben Dank für den Link, Du hast uns wieder ein Türchen geöffnet wo wir nicht dran gedacht haben :lkuss: Ich habe es meinem Sohn weiter gegeben, er ist derjenige der damit mehr erreichen könnte. Hoffen wir mal dass Inga diese Hilfe in Anspruch nimmt. Durch den Link habe ich entdeckt dass in dem Krankenhaus wo Inga zur Behandlung ist sich eine Selbsthilfegruppe befindet.


Eins muss ich nun ganz dringend sagen. Ich bin sowas von froh durch das Socken stricken hier ins Forum gekommen zu sein. Es ist einfach nur schön dass es Euch gibt, ich Euch gefunden habe :kuss:
Internette Grüße
Birgit

Lotti

Profi

Beiträge: 754

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11

Montag, 22. Juni 2015, 19:50

Eine Selbsthilfegruppe hilft nicht nur Betroffenen, sondern auch Angehörigen.
Geht da hin, Dein Sohn und Du und lasst euch erzählen wie andere Angehörige damit umgegangen sind oder hört von Betroffenen was ihnen damals geholfen hat, wieder nach vorne zu sehen.
Wenn sie auch zu solchen Treffen möchte, umso besser.

Gebt nicht auf.

Ich wünsche euch viel Kraft.
LG, Lotti :knuff

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12

Montag, 22. Juni 2015, 19:56

Oh mein Gott, das ist ja schlimm! Aber wenn ich das alles lese, dann lese ich auch, das du eine ganz starke Frau bist.Behalte deine Kraft und Stärke und mache weiter, für deine Schwiegertochter, für deinen Sohn und für dich. Glaube daran, das du es schaffst und sie deine Hilfe annimmt. Ich wünsche es euch allen, alles Gute, viel Kraft und Stärke für die kommende Zeit.

LG Birgit =)

Beiträge: 935

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13

Montag, 22. Juni 2015, 20:52

Gib hier http://www.zentrum-der-gesundheit.de/suche.html mal als Suchbegriff Brustkrebs ein und schau mal, wie viele natürliche Mittel helfen könnten: Soja, Ingwer, Granatapfel....

Okay, sowas ist nicht sehr populär, aber vielleicht hilft es ja trotzdem und vielleicht lässt sie sich darauf ein? Wäre eventuell ein Anfang.
Liebe Grüße
Tina

:bye:

stricki

Erleuchteter

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14

Montag, 22. Juni 2015, 21:07

Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll......außer, dass ich allen viel Kraft und Stärke wünsche.
************************************************************************************************************
Liebe :haba010: Näh- und :strii Strickgrüße Astrid

Rote Beete

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15

Dienstag, 23. Juni 2015, 02:18

Ich habe lange überlegt, ob ich was schreiben soll, oder besser nicht. Ich tue es mal trotzdem. Ich war vor 10 Jahren!! Schwer an Krebs erkrankt und die Ärzte haben uns wenig Hoffnung gemacht. Wenn man den Schweren Schicksalsschlag mal angenommen hat, fängt man an zu suchen. die Links hier waren schon sehr wichtige Hinweise. An der Heidelberger Uni gibt eine Abteilung: biochemische Krebstherapie.Ich bin heute fest davon überzeugt, die hat mir mein Leben erhalten.Dies ist kein Hokuspokus, sondern läuft parallel zur schulmedizinischen Behandlung. Vielleicht wäre das eine Alternative für deine Schwiegertochter. Dort wird man sehr liebevoll mitbetreut, es gibt Psychologen und gute soziale Mitbetreuung, die einen auch über andere Wege aufklären, die man betreten kann, ohne die Krebstherapeutische Behandlung aus dem Auge zu lassen.
Ich bin gerne bereit, dir nähere Info's zu geben, wenn ernsthaftes Intersse besteht. Dein Sohn kann dies auch im Internet suchen, da findet man auch einiges.

Rote Beete

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Beiträge: 66

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16

Dienstag, 23. Juni 2015, 02:22

P.S.
Habe doch glatt meine lieben Grüße und alles, alles Gute vergessen.
Wenn dieses Thema auftaucht, werde ich fast zur Predigerin, weil ich so überzeugt davon bin
Gute Nacht
Rote beete

Beiträge: 58

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17

Dienstag, 23. Juni 2015, 07:08

Wiso meinst du gibt Deine Schwiegertochter auf? Weil sie keine OP will? Ich kann sie verstehen keiner sagt das dannach alles ok ist. Ich war auch mal vor einer ähnlichen Entscheidung und habe die Schulmedizin auch abgelent aber keines wegs aufgegeben. Ich habe es nie bereut. Sie umstimmen zu wollen halte ich für falsch das ist allein Ihre Entscheidung. Auch wenn es extrem hart für Dich und Deinen Sohn sein muss da zu zu gucken. Liebe Grüße und viel Krafft wünsche ich Dir.

purzel1988

Fortgeschrittener

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18

Dienstag, 23. Juni 2015, 08:05

hallo bicome , es tut mir sehr leid für euch alle und ich versteh eure sorgen sehr gut ! ich versteh auch inga sehr , da ich vor kurzem auch an diesem punkt gestanden habe . genau wie inga hatte ich auch unglaubliche angst vor einer op und war nur noch am heulen .ich hab im internet alles mögliche über die op gelesn , was ich jetzt als meinen gössten fehler sehe , denn das hat mich total verunsichert und ich hab immer mehr panik bekommen .
ich hatte aber dann das glück in der klinik andere frauen zu treffen , die auch an krebs erkrankt sind und mit denen zu reden .mir hat es sehr geholfen diese frauen nach der op zu sehen und darüber mit jemandem zu reden der es schon erlebt hat . redet mal mit dem arzt von inga oder schaut euch mal die klinik an in der die op gemacht werden soll . einfach zu sehen , es gibt auch noch ein danach , macht schon mut !
ich drücke euch fest die daumen und wünsche euch und vor allem auch deinem sohn , viel kraft für die nächste zeit !
lg purzel :cat02:

Bicome

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19

Dienstag, 23. Juni 2015, 11:18

Oh mein Gott, das ist ja schlimm! Aber wenn ich das alles lese, dann lese ich auch, das du eine ganz starke Frau bist.Behalte deine Kraft und Stärke und mache weiter, für deine Schwiegertochter, für deinen Sohn und für dich. Glaube daran, das du es schaffst und sie deine Hilfe annimmt. Ich wünsche es euch allen, alles Gute, viel Kraft und Stärke für die kommende Zeit.

LG Birgit =)
Stark muss ich nur dann sein wenn meine Familie da ist, dann habe ich komischerweise alles im Griff, habe Blödsinn im Kopf und stelle manchmal etwas an. Vom Typ her und trotz meiner 53 Jahre bin ich eher der Typ Rotzgöre, nur manchmal fällt es sogar mir schwer noch rumblödeln zu wollen. Wenn ich alleine bin habe ich Zeit meinen Tränen freien Lauf zu lassen, dies muss halt auch ab und zu sein. Wird mir dies zu viel schnappe ich mir meine beiden Kampfhamster (Chihuahua-Rüden) um auf die Wiese zu gehen. Keine 5 Minuten später lache ich sicher das erste Mal weil unser Tollpatsch (der Jüngere von beiden) wieder über Maulswurfshügel kullert, wegen Mauslöcher hin fällt oder einen doppelten Rittberger macht weil er zwei Dinge auf einmal erledigen möchte.

Ich habe lange überlegt, ob ich was schreiben soll, oder besser nicht. Ich tue es mal trotzdem. Ich war vor 10 Jahren!! Schwer an Krebs erkrankt und die Ärzte haben uns wenig Hoffnung gemacht. Wenn man den Schweren Schicksalsschlag mal angenommen hat, fängt man an zu suchen. die Links hier waren schon sehr wichtige Hinweise. An der Heidelberger Uni gibt eine Abteilung: biochemische Krebstherapie.Ich bin heute fest davon überzeugt, die hat mir mein Leben erhalten.Dies ist kein Hokuspokus, sondern läuft parallel zur schulmedizinischen Behandlung. Vielleicht wäre das eine Alternative für deine Schwiegertochter. Dort wird man sehr liebevoll mitbetreut, es gibt Psychologen und gute soziale Mitbetreuung, die einen auch über andere Wege aufklären, die man betreten kann, ohne die Krebstherapeutische Behandlung aus dem Auge zu lassen.
Ich bin gerne bereit, dir nähere Info's zu geben, wenn ernsthaftes Intersse besteht. Dein Sohn kann dies auch im Internet suchen, da findet man auch einiges.
Ich bin froh dass Du mir auf mein Posting geantwortet hast, ich danke Dir dafür :kuss:
Von einer biochemische Krebsbehandlung habe ich noch nichts gehört oder gelesen. Was genau ist dies, wie genau muss ich mir dies vorstellen? Es wäre ganz toll von Dir wenn Du mir diesbezüglich Tipps geben würdest.

Gestern Abend erzählte mir mein Sohn dass Inga sich doch zu einer Op entschlossen hat, eher eine Teiloperation würde ich es nennen. Sie würde sich die Lymphdrüsen entfernen lassen wenn ich es richtig verstanden habe, nicht aber den Krebs entfernen. Was soll dies bringen? Oweh, schon wieder bin ich am grübeln, weiß nicht was ich davon halten soll. Wir wissen wie der Krebs entfernt wird, wissen auch dass Inga danach einen Arm nicht mehr 100%tig so benutzen kann wie sie es jetzt noch tut, dass Inga sehr lange unter Schmerzen zu leiden hat. Dies macht ihr natürlich schreckliche Angst was man verstehen kann, ich würde sicherlich in manchen Dingen genauso reagieren wie sie. Inga weiß aber dass ich egal was kommt an ihrer Seite bin, genau wie es ihre Mutter tun würde gleich nach der OP an ihrem Bett sitze, sie begleite bis alles wieder in Ordnung ist. Jetzt hoffe ich erst einmal dass sie dies einhält was sie Gestern gesagt hat und nicht Heute wieder mit Panik das Gegenteil spricht.
Internette Grüße
Birgit

Claudi

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20

Dienstag, 23. Juni 2015, 11:41

Ich wünsche Dir/ euch alle Kraft die ihr braucht.

Als Angehörige, die jemanden durch Krebs verloren hat (und den eigenen Schwager und auch die Schwägerin) in der Krebserkrankung mitbegleitet, fällt es mir auch schwer was zu schreiben. Nur eines vielleicht: mein Vater fragte damals: Soll ich so eine Chemotherapie wirklich machen? Will ich das überhaupt? Nach einer guten Bedenkzeit sagte er: okay, ich mache es für euch.
Diese Entscheidung hat er getragen, den Kampf verloren. Im Nachhinein frag ich mich: warum bedrängten wir ihn, das zu tun?

Für was immer sich deine Schwiegertochter entscheidet: begleite sie, vermittele ihr, dass du da bist (auch deinem Sohn) aber ohne Forderungen oder Anspruch. Versuche zu fühlen wieviel Nähe ihr gut tut, was ihr überhaupt gut tut. Es ist ihr Leben und sie sollte es so leben, wie sie mag. Signalisiere ihr: Ich bin da.
Vielleicht hilft ihr das mehr als du denkst.

Und das Leben ist doch schön. Noch ist sie doch da. Da kann man doch fröhlich sein? Auch in ihrer Gegenwart oder gerade da?

Alle Kraft der Welt wünsch ich euch und einen Riesensack Gesundheit für die Schwiegertochter!!!!
Creaweltlich, kreative Grüße sendet Euch

Eure Claudi :sport006:


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