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Bicome

Schüler

  • »Bicome« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 71

Registrierungsdatum: 4. März 2015

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21

Dienstag, 23. Juni 2015, 15:07

Liebe Claudi,
vielen lieben Dank für Deine Worte die mich wie auch so
manche andere Dinge die hier geschrieben wurden ziemlich nachdenklich
machen.
Wie Du ja leider selber erlebt hast will man einen Menschen
den man lieb gewonnen hat oder liebt nicht so einfach aufgeben. Es gibt
so viele "Aber" die für uns gegen ein "ich nehme das Schicksal an wie es
kommt" sprechen. Inga ist noch so jung (am 14. wird sie gerade mal 27
Jahre), das Leben hat doch noch so viel für sie zu bieten, ihr Kind wäre
dann ohne Mutter, mein Sohn will sie nicht verlieren, ich möchte sie
auch nicht mehr missen. Vor ein paar Wochen sagte Inga "mein Wunsch ist
es Deinen Sohn zu heiraten, ein Kind mit ihm zu haben". Für mich war
dies ein Zeichen dass sie leben will, der Kampf ihr aber Angst macht,
sie überfordert. Der zweite Teil ihres Wunsches ging leider zum falschen
Zeitpunkt in Erfüllung, dies nimmt sie immer noch ziemlich mit.

Egal welcher Weg gegangen wird, mein Sohn, mein Mann und ich werden Inga zur Seite stehen. Dies haben wir ihr auch gesagt. Genauso wichtig ist es für uns ihr zu zeigen dass wir sie lieb haben, sie zu uns gehört. Unser Sohnemann weiß dass wir immer da sind wenn er uns braucht, dies haben wir ihm die Tage erst nochmals ans Herz gelegt.

Ja unsere Inga ist noch da, es ist schön dass es sie gibt. Sie macht meinen Sohn glücklich auch wenn er sich Sorgen um sie macht, sie bereichert unsere Familie.
Internette Grüße
Birgit

Claudi

Administratorin und langsamstrickende UFO-Queen

Beiträge: 10 126

Registrierungsdatum: 6. Dezember 2007

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22

Dienstag, 23. Juni 2015, 15:19

Und genau das ist es was es braucht: Hoffnung und Lebensbejahung.

Gerade wo du ihr Alter erwähntest, fiel mir ein, dass ein Freund vor Jahren an Hodenkrebs erkrankte. Er, der immer Kinder wollte und damals noch keine 25 war und es ihm somit nicht vergönnt war. Das Leben ist manchmal einfach nur grausam, gemein und ich stelle eben fest, dass ich schon viel zu viele Menschen kenne, die das Schicksal Krebs in ihr Leben lassen mussten.

Alles Liebe Euch!
Creaweltlich, kreative Grüße sendet Euch

Eure Claudi :sport006:


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Bicome

Schüler

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Beiträge: 71

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23

Dienstag, 23. Juni 2015, 15:59

Keine Ahnung ob ich mich täusche, ich bin der Meinung dass in den letzten Jahren die Krebserkrankungen drastisch angestiegen sind.

Vor 4 Jahre hat mein Schwiegervater seine Frau (die Stiefmutter meines Mannes) an Krebs verloren, dies ging damals so schnell dass wir kaum Zeit hatten es zu realisieren.
Noch schneller war es beim Freund meines Mannes, die beide waren 25 Jahre eng befreundet. Bei Christian wurde im Dezember letzten Jahres Leukämie festgestellt, fünf Wochen nachdem wir dies erfahren haben war seine Beerdigung. Mitten in dieser Zeit kam dann die schlechte Nachricht von Inga.

Mit Christian haben wir einen wirklich lieben Menschen verloren, man was haben wir mit ihm gelacht. Mit dem Herrn habe ich mal eine Wette abgeschlossen, wenn er seine Lebensgefährtin heiratet lerne ich französisch. Er ist Franzose, konnte perfekt Deutsch. Uns beiden Frauen musste man immer übersetzen was gesprochen wurde. Als mein Mann geschäftlich nach Paris fahren musste lies ich bei Christian nachfragen wie es denn mit heiraten aussieht. Die Antwort war: "Nur ein Esel macht den selber Fehler zweimal". Die Beziehung ging auseinander. Vor zwei Jahre lernte er dann eine Frau kennen die er 6 Monate später heiratete. Der Esel blieb mir natürlich im Kopf, deswegen bekam er auch eine ganz besondere Hochzeitskarte. Ich bastelte eine mit einer schönen Braut sowie mit einem Esel der eine Fliege und einen Zylinder trug. Im Schriftzug stand: "Willkommen im Club".
Internette Grüße
Birgit

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